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Rekonstruierte/Experimentelle Kulte

Mittwoch, 22. Februar 2017

Warum Veganismus nicht die Lösung aller Probleme ist

Viele Veganer proklamieren gerne, dass Veganismus die Lösung aller Probleme der westlichen Konsumgesellschaft sei. Ich bin da, insbesondere aus schamanischen Erfahrungen heraus, gänzlich anderer Meinung. 
Ich musste bei Geistreisen auf die unterschiedlichsten Tier- und Pflanzengeister immer wieder feststellen, dass es Nutzpflanzen oft sogar schlechter geht, als Nutztieren. Wenn man also nun vegetarisch oder vegan wird, dann ist vorprogrammiert, dass sich das Problem der Ausbeutung auf Kosten der Natur dieser gequälten Geister einfach verschieben wird. Der Fleischmarkt hierzulande verkauft seine Bestände in aller Ruhe in Drittweltländer, die darauf angewiesen sind, während man einen neuen Markt mit neuen Ausbeutungsstrategien unter dem Label "VEGAN" aufbaut. Die Folgen: Regenwälder werden nach, wie vor, oder gar stärker abgeholzt, um neue Felder und Plantagen zu schaffen. Die Umrüstung auf neue Produktionsmittel verschlingt weiterhin in Massen die Rohstoffe dieses Planeten und reißt Wälder und Wiesen mit sich in den Abgrund. Auch das Experimentieren und kennzeichnungsfreie Rumpfuschen in der DNA von Pflanzen wird, mit nicht absehbaren Folgen durch eine höhere Nachfrage nach veganen Lebensmitteln ansteigen. "VEGAN", bedeutet nunmal nicht , dass biologisch und ohne Gentechnik angebaut wurde. Die alten, ungesunden Fettmacher, wie Erdnussflips bekommen einfach nur ein neues Label aufgedruckt und das wars. 
Vegan zu leben mag vielleicht dem ein oder anderen Tier dazu verhelfen nicht in die Maschinerie eines künstlich verkürzten Lebens zu geraten, das von Angst und Leid erfüllt ist, aber es wird dazu führen, dass die besagten Nutztiere gar nicht erst geboren werden. Nimmt man die Utopie an, dass alle Menschen sich vegan ernähren würden, so wäre die logische Konsequenz das Aussterben von Rind, Schwein und Huhn. Das, was Einsatz für die Rechte der Tiere anfing, würde zu ihrem Untergang werden.
Doch was kann man stattdessen tun? Was wäre eine Alternative zur veganen Lebensweise, die der Konsumgesellschaft wirklich Contra geben könnte?
Es wäre unnötig und eine gedankenlose Vernichtung uralten Kulturguts gänzlich auf die Viehzucht und das Essen von Fleisch zu verzichten.Wer den Zorn und das Unverständnis seiner Ahnen heraufbeschwören will, der soll tun, was er nicht lassen kann. Doch das eigentliche Problem liegt bei der Angst der Gesellschaft vor dem Tod. Er wird, wo es nur geht, versteckt und in makaber grinsende Mortadellaformen gepresst. Würde man die Herstellungsprozesse unserer Nahrung durch und durch transparent gestalten und auch im Alltag demonstrieren, würde sich die Nachfrage nach Fleisch auf ganz natürliche Art und Weise herunterregulieren, bis das Gleichgewicht wiederhergestellt ist. Das Druckmittel, womit man die Forderung nach transparenter Ernährung verknüpfen sollte, wäre eine autonome Selbstversorgung, mit allem, was man zum Leben braucht. Nur mit dem völligen Ausbleiben des Konsums, kann man den Drahtziehern der Ausbeutung in Wirtschaft und Politik den Wind aus den Segeln nehmen.

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