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Rekonstruierte/Experimentelle Kulte

Donnerstag, 5. November 2015

Ritual: Die sechsfache Zuflucht zum Ta'amuz

ZdS-ZdW-696

Ta'amuz bildet mit einer Mischung aus Rekonstruktionalismus (von "erneuert/wiedererrichtet") und Eklektizismus (von "ausgewählt") postmoderne Kulte aus, die für einen Jeden, trotz aller Ähnlichkeit zur Chaosmagie, einen tiefgründigen Ausgleich durch innere und äußere Ordnung im Sinne der Natur bieten.
Für alle, die sich entscheiden diese vielfältigen Wege  zu beschreiten, gibt die nun folgende Formel, orientiert an der dreifachen Zuflucht im Buddhismus, eine besondere Form des Segens. Dabei gelobt der Initiant feierlich seine Kraft im Sinne eines Ausgleichs der Kräfte einzusetzen und somit alle Lebewesen in ihrer spirituellen Entwicklung zu unterstützen. Entgegen dem formellen Vorläufer, ist das Rezitieren, so wie alles Andere, nicht verpflichtend, sondern nur im eigenen Sinne anzuraten.

Alle Initianten biete ich meine Unterstützung auf ihren Wegen an. Wer im Kontext des Ta'amuz Bedarf an dem Zeichen als Ritualobjekt oder zur persönlichen Verwendung hat, schreibe mir einfach eine Mail.


Das Stehen zum Zeichen

Altaraufbau: eine blaues Tuch (Gor) als Altartuch (optional mit Wellen), darauf einen roten Podest (Bal), worauf in Grün (Dor) das Zeichen als Objekt (z.B. aus Fimo) oder als Bild (z.B. in einem aufstellbaren Rahmen) steht.
Alternative: Zeichnen des Altaraufbaus auf Papier oder Leinwand

Präsentiere das Zeichen (siehe Bild) und sprich:

"Ich stehe stark, trage das Zeichen.
Ich stehe, rot, als Vater aller Welten. (berühre das Podest)
Ich stehe, blau, als Mutter aller Wesen, (berühre das Tuch)
Ich stehe, grün, im Zentrum der Welt. (berühre das Zeichen)
Ich stehe, voll Macht für das Equilibrium.
Ich stehe in Dor als Licht dieser Welt."


Intuitives Musizieren/Singen
unter der Frage nach dem Kraftlied des Zeichens

Meditation über der Bedeutung des Zeichens oder Geistreise
Geistreiseziel: "ZdS-ZdW-696"
  • Frage nach den Bedeutungen des Zeichens
  • Frage nach der persönlichen Bedeutung 
  • Frage nach der Prophezeihung des Weges im Zeichen 



Zur Symbolik des Zeichens
Keine simple Erklärung könnte der gesamte Tragweite seiner Symbolik angemessen sein. Seine sich urknallartig wachsenden Bedeutungsebenen sind vielfältig und reichen von hieroglyphischer Bildsprache, über urnatürliche Fruchtbarkeit, magischen Schutz, Numerologie, bis zu Verknüpfungen zu Etappen der Weltschöpfungen, Wandlungen und dem Ende des Ganzen. Daher bitte ich alle Initianten sich eigene Gedanken dazu zu machen, darüber im Anschluss zur sechsfachen Zuflucht zu meditieren oder eine Geistreise auf das Zeichen zu unternehmen.
Ihr alle werdet in diesem Zeichen, das ich einst schuf einen ganz individuellen Platz finden, der für euch geschaffen ist, sowie eure persönliche Prophezeihung durch seine Macht erhalten.



Dor-Abschlussformel
formell orientiert an den Texten des Lotos Sutras

"Wer in Ta'amuz zum Zeichen steht,
dessen Weg ist frei, rein und erhellt.
Sonne und Mond eröffnen sich dem, der wahrhaftig, leichten Herzens dieses Dor öffnet.
Weisheit, Glück und Erfolg krönen den, der diesen Schwur behält und das Dor durchschreitet.

Wer diese Texte liest oder rezitiert und sie verlacht, lästert oder schlecht über sie spricht, dessen Weg ist versperrt, mit Unglück beschmutzt und finster.
Sonne und Mond verschließen sich vor dem, der auch nur über einen Inianten des Ta'amuz' unlautere Rede führt.
Die Herzen derer sind schwer, von Schuld beladen und Dor verschließt sich vor ihnen, wo immer sie sind.
Ihr Unwissen ist eine Krone aus Blei, die sie bis in die untersten Schlämme des Abyss zieht."





Bezugnahme zu:
Margareta von Borisg: Lotos Sutra, Das große Erleuchtungsbuch des Buddhismus, Freiburg 2009
In Dank und Ehrung an den Tathagata, Boddhisattva (und Buddha) Manjushri, die Übersetzerin des Lotos-Sutras, sowie das British Museum London



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