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Rekonstruierte/Experimentelle Kulte

Freitag, 26. Juni 2015

Das Navivi-Netzwerk - Materie als Cloud

So ziemlich jeder kritisch denkende Mensch, fragt sich bei divinatorischen Techniken, wie Kartenlegen, Steinorakeln und Hellsehen, wo dabei die Informationen herkommen sollen. Denn, nach den allgemein bekannten Regeln der Physik, dürfte es nunmal nicht funktionieren, dass einfach aus dem Nichts Daten kommen, die dann auch noch, jedem Naturgesetz trotzend, der Realität entsprechen sollen. Dieselbe Frage stellt sich freilich auch bei der schamanischen Geistreise, dem Automatischen Zeichnen und Remote Viewing für den Außenseiter.
Dabei muss man ganz woanders anfangen zu hinterfragen, um hier zu einer möglichst objektiven und realistischen Sichtweise zu kommen. 
Stellen wir uns erst einmal die Frage: Was hindert uns daran zu erforschen, was Menschen seit so vielen Jahrtausenden dazu veranlasst, so komplizierte Techniken zu entwickeln? 
Ein nicht unwesentlicher Punkt mag das Vergessen sein, denn die meisten uns heute bekannten Techniken stammen aus Kulturen und Epochen, deren Ideologie und Hintergrund wir mit unserer postmodernen Sicht, nicht greifen können. Umdenken, ja der ein oder andere daktive Paradigmenwechsel ist gefragt. Doch wer sich nicht die Mühe hat, der kann nur banalisierte, oberflächliche Erklärungen geben, warum all diese Techniken erfolgreich einsetzbar sind.
Im Umkehrschluss fällt es jedoch auch demjenigen schwer seinen Mitmenschen Erkenntnisse zu veranschaulichen, der sich diesen Paradigmenwechsel zur Methode gemacht hat.
Darum komme auch ich leider nicht drumherum das Prinzip hinter der Wirksamkeit von Datenübertragungen aus nicht alltäglichen Sphären mit postmodernen Begriffen zu umschreiben:

Unser Ausgangspunkt ist die Materie. Im Allgemeinen wird ein besonders großer Wert auf die Existenz oder Nicht-Existenz von Materie gelegt: Ein Schwarz-weiß-Denken. Betrachtet man es genauer, so fragt man nach dem Gewicht. Und dabei bleibt es dann meist auch. Viel relevanter für unsere Fragestellung "Woher kommen divinatorisch erfahrbare Daten?", ist jedoch was die Materie macht. Sie schwingt. Sie schwingt und bewegt sich. Und das nicht wahllos, sondern nach streng geordneten, sich wiederholenden und reproduzierbaren Mustern und Schemata. Das machen die Teilchen der Materie nicht für sich allein, sondern sie interagieren in komplexen Systemen. Kommunikation ist gefragt. Der aktuelle Zustand jedes einzelnen Teilchens ist das Resultat seiner Umgebung, die vergeht und sich erneuert, wie lebende Zellen. Man könnte sogar zum Vergleich mit einem Fischschwarm übergehen...
Wir stellen also fest: 
  1. Wir haben allbelebte Materie, denn sie erfüllt die Merkmale des Lebens. (Jedenfalls, wenn man sie etwas tiefer betrachtet)
  2. Sie schwingt nach geordneten Mustern, die an eine universelle Syntax erinnern.
  3. Die Materie "spricht" eine in alles übersetzbare "Sprache". Das heißt, sie überträgt gezielt Daten untereinander.
  4. Sie enthält also Daten in gespeicherter Form und verfügt über entsprechende Schnittstellen.
  5. Eine gewisse Intelligenz und Beseeltheit geht von ihr aus, im Kleinen, wie im Großen.
  6. Wir bestehen aus Materie und empfangen also unvermeidlich, ohne es zu Wissen, ständig Informationen aus dem Materie-Netzwerk, ohne, dass es uns bewusst ist.
  7. Wenn es uns nicht bewusst ist, dann ist es möglicherweise dem Unterbewusstsein sehr wohl bekannt.
  8. Wir benötigen den Zugriff unseres Wachbewusstseins auf unser Unterbewusstsein, um vom großen Up- und Download was mitzubekommen.
  9. Das heißt die divinatorischen Techniken dienen als Überbrückung unseres Zensors und geben zudem exakte Anweisungen, damit auch wir gezielt Daten herunterladen und nicht einfach irgenwas. 

Fazit:
Divinatorische Techniken funktionieren durch eine gezielte Überbrückung der Schutz-Funktion unseres Wachbewusstseins, um anhand einer eineindeutigen Zielsetzung, ähnlich einer Suchmaschine, im "Internet" der Materie die gewünschen Daten zu finden. Da alle Materie miteinander in irgendeiner Form vernetzt ist, kann man über Umwege an jede Information kommen. Die Schwierigkeit liegt nur darin das Richtige zu finden.
Jeder von uns hat dazu noch eine Art persönliche Daten-Cloud, die der eigene Materieschwingung im Körper zur Verfügung stellt, ganz unabhängig vom physikalischen Speicher (Gehirn).

Der Begriff
Navivi-Netzwerk nenne ich das allverknüpfte Zusammenspiel zwischen der "Daten-Cloud" der Gesamtmaterie und allen lebendigen Wesen, die (unterbewusst) passiv oder (willentlich) aktiv darauf zugreifen. Der Name für dieses Funktionssystem der gesamten belebten Natur kam in einem Traum vom 26.09.2015 vor, der sich genau darauf bezog und offensichtlich auch genau daraus entsprungen war. Jede der drei Silben von Na-vi-vi steht für ein Wort des lateinischen Satzes "naturae vis vivatis (est)". Die Kraft der Natur ist belebt.



Dies alles sind nur Gedankengänge hypothetischer Art. Sie erheben keinen Anspruch darauf vollständig oder korrekt zu sein. 

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