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Rekonstruierte/Experimentelle Kulte

Freitag, 22. Mai 2015

Migräne und Magie

Viele sensitive Menschen, darunter gerade Künstler, wie der große Surrealist Salvador Dali, wurden ihr Leben lang von Migräne geplagt und haben gerade dadurch gezeichnet viele hervorragende Werke entstehen lassen.  Wie ich durch meinen längeren internationalen Austausch unter Magietreibenden festgestellt habe, ist das ein Phänomen, das sehr gehäuft  in magischen Kreisen auftritt und sogar zeitgleich (mit demselben Typ) stattfindet, egal wo man sich gerade aufhält. Daraus schlussfolgere ich, dass dem meist keine persönliche oder lokale Ursache zugrunde liegen kann. Für mich ist die Ursache noch nicht endgültig gesichert (ja kann auch von Typ zu Typ unterschiedlich sein), doch in unseren Konversationen konnten wir drei unterschiedliche Typen von Migräneanfällen herausstellen, die unterschiedliche Effekte und Potentiale haben.


Typ 1: Der Ballon-Kopf

Beschreibung: Es fühlt sich an, als würde sich ein Ballon mehr und mehr im eigenen Kopf aufblasen. Es entsteht ein Druck unter der Schädeldecke und an der Hirnhaut. Der Schmerz strahlt in den gesamten Kopf aus, aber ist dumpf und macht damit das Denken recht erträglich.

Aura/Ankündigung: Sichtbeeinträchtigungen diverser Art, von nebelartigen Schleiern bis zu Sichtfeldeinschränkungen und geisterhaften Erscheinungen.

Zustand und Potential: Die Wahrnehmung ist physisch auf die astrale Ebene versetzt und somit tiefer und intensiver als sonst. Geistwesen können teilweise mit bloßen Augen wahrgenommen werden und eine tiefe Trance ist vorhanden, die intensive schamanische Geistreisen ohne Vorbereitung möglich macht.


Typ 2: Die Axt in der Stirn 

Beschreibung: Ein heftiger Schmerz, wie als würde jemand mit einer Axt oder einem Pickel in unregelmäßigen bis annähernd regelhaften Abständen  die Stirn durchschlagen.  Der genaue Punkt des Eintrittsschmerzes kann variieren und sogar zeitgleich an mehreren Stellen auftreten. Der Schmerz strahlt bis etwa in die Kopfmitte aus und macht jeden Denkvorgang zu einer annähernden Unmöglichkeit.

Aura/Ankündigung: durch Blitze und auflackernde Lichter im Blickfeld
 
Zustand und Potential: Das dritte Auge ist extrem weit geöffnet. Ein starker Kraftstrom dringt dadruch ein und nimmt Botschaften und Ideen aus der Anderswelt mit. Es ist damit ein optimaler Zustand für Automatisches Zeichnen und andere künstlerische Tätigkeiten. Eine Geistreise scheint unmöglich zu sein.


Typ 3: Die Blitze im Hinterkopf

Beschreibung: Der Sitz der Schmerzen ist im Hinterkopf und vor allem dem Kleinhirn zu finden. Das Gefühl von unregelmäßigen Elektroschocks strömt von dort aus weiter bis in andere Regionen des Kopfes. Die Bewegungsfähigkeit des Körpers ist mäßig bis stark eingeschränkt. 

Aura/Ankündigung: keine - wenn man die Augen schließt sind Blitze zu sehen - eine Verbindung mit dem Wetter (Lufthochdruck), Schwüle und Ozongeruch ist aus der Erfahrung anzunehmen

Zustand und Potential: Die emotionalen Fähigkeiten sind extrem erhöht, was einen jedoch auch leicht reizbar macht. Das Gespür für die Kräfte der Natur ist allgemein verstärt. Naturwahrnehmung und die Arbeit mit Elementalen, Pflanzen- und Tiergeistern ist zu empfehlen. Geistreisen sind nur leicht erschwert möglich, auch wenn eine tiefe Trance besteht.




So ist der allseits verdammte Kopfschmerz doch weit mehr als Fluch, wenn man weiß, wie man seine bewusstseinsverändernden Effekte nutzt. Dieser besteht vor allem in der natürlichen Trance, die man ohne irgendwelches Zutun empfängt, wo sonst Hilfsmittel wie Trommel, Tanz oder gar Drogen nötig wären. Vielleicht handelt es sich sogar, um den ursprünglichen Zustand, der die Geistreise und schließlich Schamanentümer hat entstehen lassen... 

Ich würde mich über Erfahrungsberichte von euch sehr freuen, um meine Forschungen zu dem Thema weitertreiben zu können. Sendet sie bitte als Mail an: poeta-immortalis@web.de

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