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Rekonstruierte/Experimentelle Kulte

Freitag, 20. März 2015

Ta'amuz't du Flagge zeigen

Über den Inhalt des spirituellen Konzepts Ta'amuz wurde bereits in der Vergangenheit informiert. Es handelt sich dabei, vergleichend gesprochen, um den Kern, dessen Frucht jeder Selbst bestimmen und auskosten kann. Die Namensgebung leitet sich einerseits, in magischer Umkehrung, vom Weg "zu Ma'at", als auch vom mesepotamischen Vegetationsgott Tammuz/Dumuzi ab, der sein Leben als Opfer einer fatalen Liebe für Inanna/Ishtar lassen musste, doch durch die Selbstlosigkeit und Opferbereitschaft seiner Schwester Geshtinanna die Hälfte jedes Jahres aufersteht. Mit ihm waren die großen Kulte der heiligen Hochzeit, sowie der Beweinung und Auferstehung verbunden. Tammuz war ein Mensch, der durch seine Liebe zur Göttin Inanna mit Hilfe des heiligen Liebesaktes zum Fruchtbarkeitsgott, mit Hilfe des Leidens zum Unterweltsgott transformiert wurde. Er durchlebte eine schamanisch anmutende Wandlung vom einfachen Hirten zum Gott, der in zahlreichen Tiergestalten auftreten kann. Eine Bedeutende ist die als Stier, wie im Symbol zu erkennen.
Ta'amuz-Flagge von Poeta Immortalis
Ebenso, wie Ma'at ein, auch historisch betrachtet, wandlungsfähiger Begriff mit einem gewissen Grund-Tenor, sowie einer stark persönlichen Note, ist, so kann auch Tammuz als mythomagisches  und göttlich-verehrenswertes Beispiel einer zweifachen Transformation durch die Kräfte Bal und Gor, der Kraft des Lebens und des Todes verstanden werden, die nötig sind, um aus einem gewöhnlichen Menschen eine Gottheit zu machen.
Ta'amuz bietet grobe Richtungen und Wege an, die auf eine ganz individuelle Art und Weise umgesetzt, eine zukunftsweisende Entwicklung im Hier und Jetzt einleiten.


Die Symbole des Ta'amuz

  • Der Ta'amuz = Ein Symbol für die ewig wiederkehrende, Tod und Leben durchwandernde Gottheit Tammuzin seiner potenten Formdes Stieres. Blau (Gor) steht für den Todesaspekt, Rot für das Leben (Bal). Seine Augen sehen das Jenseitige und doch ist sein Körper voll schöpferischer Kraft. Die Hörner sind das Zeichen seiner göttlichen Macht.
  • Der zweifache Lotos/Dor-Axt = Zeichen der wirkenden Kräfte Bal und Gor, sowie deren heilige Vereinigung zu Dor. Deren Wirkung kann einerseits die der reinsten Blüte in zweifacher Ausführung, als auch der einer Doppelaxt sein. Darin drückt sich die scheinbar belohnende, als auch strafende Wirkung jener Kräfte aus, die karmisch wirksam sind, jedoch nicht bewusst sanktionieren oder belohnen, sondern als rein naturgesetzliche Konsequenz auftreten. Dieses Symbol mahnt durch die Zahlen 6 und 9 (auch in doppelter und dreifacher Reihung) zur Einhaltung der feinstofflichen Naturgesetze im Sinne der Ma'at und warnt damit vor Strafe, lockt mit Vollkommenheit. In diesem Kontext ist die Zahl "666" als starkes Omen mit Warnung vor einem direkt bevorstehenden karmischen Schlag zu sehen, der durch eine Überladung aus Bal-Energien ausgelöst wird. Die Vorstufe dieser Warnung ist "66" als regelmäßig auftretendes Omen. Im Gegenzug warnt "999" und "99" vor einem karmischen Schlag aus der Gegenrichtung durch eine Überladung an Gor-Kräften. Beide Hinweise drücken die Bitte nach einem Ausgleich hin zu Dor aus (Zahl: 2). Damit wäre ein Omen "222" positiv als vollständiges Equilibrium zu betrachten (Quersumme = 6 - Ma'at-Zahl).
  • Glyphen des Equilibriums = magische Glyphen zum inneren und äußeren Ausgleich, deren Wirkung sich durch ein rotes Bal-Dreieck und ein blaues Gor-Dreieck manifestiert, die in Kombination als eine Art Pflanze Dor bilden.


Heilige Steine des Ta'amuz
  • Carneol - Der Stein der Potenz und des Bal-Prinzips. Er gibt Willenskraft und fleischliche Präsenz, sowie Beständigkeit.
  • Lapislazuli - Der Stein der Wahrheit und des Gor-Prinzips. Er gibt innere Ruhe, Frieden und stärkt die Wahrnehmung.

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