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Rekonstruierte/Experimentelle Kulte

Sonntag, 22. Februar 2015

Ein kleiner Kerzenzauber für Equilibrium

Kerzen haben die Eigenschaft beim Abbrennen ihren Zustand nicht nur langsam von fest zu gasförmig zu ändern, sondern die Verbrennung setzt immer auch feinstoffliche Anteile frei, die Göttern und Geistwesen als Nahrung dienen oder aber Willenssätze magisch umsetzen können. Ein typischer Sitz der Wesenheiten bei einem Kerzenopfer ist die Flamme selbst (siehe Zoroastrismus) oder aber der Bereich direkt darüber. 
Die Wirksamkeit kerzenmagischer Zauber hängt von zahlreichen Faktoren, wie Qualität und Zusammensetzung des Wachses, Farbe und Form, aber auch der richtigen Besprechung ab.
Da Kerzen aktuell besonders tief mit Stimmungen assoziiert sind, ist auch ein direkter magischer Einfluss auf das Raumklima, gerade wenn dieses gestört oder verunreinigt sein sollte, sehr sinnig. Jede Tat hinterlässt eine gewisse feinstoffliche Prägung, eine subtile Spur in dem Raum, in dem sie geschah. Das Ganze kann man sich wie eine Art von Staubwolke karmischer Natur vorstellen. Bei unausgeglichenen Taten, wie zornvollen Worten, ja Streit, schlägt sich diese feinstoffliche Wolke, schnell, da nach Ausgleich strebend, auf eine Person oder einen Gegenstand mit gegenpolaren Potentialen nieder. Eine Belastung entsteht, die oft mit Leid verbunden ist. 
Um dem entgegenzuwirken  kann man einerseits selbst nach innerer und äußerer Ausgeglichenheit (=Equilibrium) streben, sofern möglich oder aber, auch um Andere zu schützen, den Raum mit dem folgenden Ritual reinigen.

Die Herstellung einer Equilibriumskerze
  1. Man nehme eine rote, nach Möglichkeit durchgefärbte, Kerze.
  2. Man setze einen blauen Flüssigwachsstift (aus dem Bastelbedarf) ein, um das Wort "Equilibrium" auf die Kerze von oben nach unten zu schreiben.
  3. Man ritze nun ein kleines rechtwinkliges Dreieck mit Spitze nach unten und Mittellinie in die Kerze (beliebige Stelle) 
  4. Dieses Dreieck kann mit einem grünen Flüssigwachsstift nachgezeichnet werden.
  5. Alles trocknen lassen!
  6. Man bespreche das Dreieck mit den Worten "Tasam Ejod" und fahre dabei mit der rechten Hand, angefangen von der unteren Spitze, gegen den Uhrzeigersinn dreimal die Außenlinien entlang. Beim Vierten mal fahre man von oben nach unten und wieder nach oben die Mittellinie entlang und spreche dabei weiterhin die Worte.
  7. Man bespreche den Schriftzug "Equilibrium" mit den Worten "Equilibrium soll sein in aller Weltenheim" (6x).

Das Ritual 
Stelle die fertige Kerze möglichst zentral in einem Raum auf, in dem du ein unangenehmes, unausgeglichenes Gefühl verspürst. Entzünde die Kerze und spreche dabei 6 Mal in Gedanken "Equilibrium soll sein in aller Weltenheim".
Lass die Kerze möglichst vollständig abbrennen.

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