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Rekonstruierte/Experimentelle Kulte

Montag, 15. Dezember 2014

Feinstoffliche Energiezustände - eine Systematik der Kräfte

Seit vielen Jahren widme ich mich bereits der Erforschung des Nichtalltäglichen und Magischen. Dabei erschloss sich als Erstes eine Unterteilung zwischen der alltäglich wahrnehmbaren Grobstofflichkeit, gegenüber der Feinstofflichkeit. Ganze Welten aus, für die meisten Menschen unsichtbarer, subtiler Materie, die alles Grobstoffliche durchdringt und damit durchaus auch in Wechselwirkung mit dem Alltäglichem steht.  Doch es soll nun nicht um eine Systematik der zahllosen Feinstoffe gehen, sondern um die energetischen Zustände, in denen sie auftreten können. Wobei "Zustand" auch verdeutlichen soll, dass Energien sich stets in einem Wandlungsprozess (also Lebensprozess) befinden. Relevant ist zuvor die grobe Einteilung der nichtalltäglichen Welt in drei grobe Ebenen, die in sich weitere Unterteilungen aufweisen. So unterscheidet man, neutral gesagt, eine Oberwelt, Mittelwelt, sowie eine Unterwelt. Das, hier vorgestellte, System hat das Ziel völlig kulturunabhängig und damit -übergreifend gültig zu sein. Es ist der Versuch einer Technisierung okkulter Erfahrung, die Jeder gerne überprüfen kann, ja soll.
Mich selbst führte mein feinstoffliches Gespür (durch meine Hände), Medialität, Automatisches Zeichnen, Geistreisen, sowie aktive polytheistische Götterarbeit zu den hier vorgestellten Ergebnissen. Die Begriffe entstammen teils den Aussagen der Entitäten, teils meiner eigenen Intuition und legen einige Assoziationen nahe, die Verständlichkeit erzeugen sollen.

Die Einteilung in 9 feinstoffliche Energiezustände erfolgt anhand der Ursprungsregionen der Kräfte. Dementsprechend kann man durch Erspüren oder Erfragen (z.B. mit Hilfe der Technik des Geistpendelns) der Energiezustände auch die wahrscheinlichste grobe Herkunftsregion von Seelenwesen aller Art ausmachen. Jeweils drei Zustände liegen vertikal in jeder der Weltenebenen die man als warm, lauwarm und kalt erfühlen kann. Dieser Umstand erklärt sich daraus, dass Oberweltkräfte weitaus schneller schwingen, als unterweltliche (siehe Zickzacklinie). Unnatürliche Kälte (wie in Kirchen) kann aber nicht nur für das Wirken unterweltlicher Entitäten sprechen, sondern ebenso energetischen Vamprismus anzeigen. Zehrende Wesenheiten können genauso aus der Oberwelt kommen! Doch zurück aus diesem kleinen Exkurs.
Horizontal könnten drei weitere Energiezustände den, in der westlichen Magie geläufigen, Begriffen linkshändig (schwarz) , rechtshändig (weiß), als auch einen mittleren Weg (grau) zuordnen. Ich persönlich möchte mich jedoch gern von solch wertenden Unterscheidungen verabschieden und bevorzuge daher in der Waagerechten eine Einteilung in (nach der korrekten Reichenfolge von links nach rechts) Gor (blau), Dor (grün) und Bal (rot). Grundsätzlich sind sie alle weder "gut" noch "böse". Erst eine subjektive, äußerliche Zensur könnte dazugehörige Wesen und Kräfte derartigen Unworten zuordnen. Im Grunde sind alle von Nöten, um ein intaktes System zu schaffen. Am Besten funktioniert unter ihnen stets die zentrale Vertikale als ausgeglichener Mittelweg, bestehend aus Obdor, Middor, Undor, der, gespeist von den Kräften der tiefsten Erdung und beflügelt durch die Kraft der Sterne, allen Wesen ein Optimum bietet.  Hier liegen die spirituell wertvollsten Kräfte, sofern man irgendeine Art von Aufstieg anstrebt. Als lunares, feminines Prinzip fungiert Gor, mit den Unterteilungen Orog, Gorim und Ugor. Selbstständigkeit, Trennung (als Tätigkeit des Erkennens), Isolation, Natur und Überlebenskampf wären wichtige Schlagwörter in diesem Kontext. Maskulin-solar wirken Oleb,  Imbal und Ubal im Bal-Prinzip. Begriffe, wie  Abhängigkeit, Einheit, Gesellschaft, Kultur, sowie (Auf-)opferung stehen im Zusammenhang mit der roten Kraft, die sich nicht zuletzt im Blut widerspiegelt.

Der Nutzen dieser Systematik liegt vor allem in der Vergleichbarkeit, gerade im Austausch gemeinsamer oder unabhängiger magischer Arbeit. Eine solche, wissenschaftliche Arbeitsgrundlage erleichtert zunehmend Nachweise und offenbart erst einmal objektive Momente. Die universelle Zahlensymbolik und bedeutungsschwangere Terminologie machen das Arbeiten einfach, egal mit welchem Kult(ur)kreis man sich normalerweise beschäftigt. Ich biete hiermit Anregungen, die neue Innovationen der "Magick" anstoßen können.
Meine eigene Verwendung bezog sich inder Vergangenheit in erster Linie in die schnelle Einordnung von Geistwesen und Menschenseelen, wie auch deren Eigenschaften. Auf einer solchen Grundlage lassen sich blitzschnell Strategien im alltäglichen, wie nichtalltäglichen Umgang finden.





Bild:
"9 Welten der Kraft" von Poeta Immortalis  2014
Kohle auf Papier


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