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Rekonstruierte/Experimentelle Kulte

Montag, 3. November 2014

ASP's magische Hintergründe

Wer kennt nicht die schaurig-schönen Hymnen und Balladen der Gothic-Novel-Rock-Formation ASP, mit ihrem wahren Meister und Frontmann Asp (Alexander Spreng)?! Hochwertige Musik, die mit poetischen, teils magisch, teils literarisch entlehnten Texten daher kommt, bezaubert ein breites Publikum, das mehr als ein Jahrzehnt nach der Bandgründung, weit über die Schwarze Szene hinaus Begeisterung findet.
Trotz dass in den Texten nie Magie propagiert wird, ja im Krabat-Liederzyklus eine klare Ablehnung der Schwarzen Künste zum Ausdruck kommt, so lassen doch Texte, die sich um das Werben der Inkubi drehen, ja der ganze Liederzyklus um den Schwarzen Schmetterling ein gewisses Vorwissen des Gründers  Asp erkennen. Wenn man selbst ein Magier ist, so muss man doch so manches Mal lächeln, wenn man hier und da exakte Beschreibungen veränderter Bewusstseinszustände, einzelner auch bekannter Wesenheiten oder von Tierverwandlungen durch magische Gesänge heraushört.
Dem aufmerksamen Beobachter fallen bereits nach dem ersten Konzertbesuch einige mysteriöse Umstände auf: Voodoopuppen sind dort verboten und wenn es um Fragen zu okkulten Hintergründen geht, ernet man nur tiefes Schweigen, verbunden mit einem wissenden Lächeln.
Das alles ließ für mich schon immer nur einen Schluss zu: Asp hat magische Erfahrungen gemacht; und zwar ganz konkret in schwarzmagischen Bereichen, sowie mit "henochischer Magie".
Letzteres hat ganz offensichtlich viel mehr mit der Namensgebung und Ausrichtung der Band zu tun, als es von außen scheint... Inhaltlich geht es um das Erleben veränderter Bewusstseinszustände (30 Aethyre), sowie andersweltlicher Topographie durch sogenannte "Engelsmagie"... Leider ist das Ganze nicht so harmlos, wie es erscheint, wenn man das Wort "Engel" hört; ja allgemein zeigt die magische Erfahrung, dass diese Wesen absoult nichts mit Licht und Liebe zu tun haben.
Aber überspulen wir mal das ganze Vorgeplänkel: Es existiert ein Aethyr der Ursachen, namens "ASP".  Bereist man diese Ebene, so wird man vor ein Zerrbild seiner Selbst gestellt... Die menschliche Existenz wird einem auf einmal als eine (Selbst-)Zerstörung bewusst. Unendliche Schrecken lauern hinter immer neuen Pforten. Alles läuft auf eine Konfrontation mit dem eigenen niederen Selbst hinaus, das sich in diesem speziellen Fall als "Schwarzer Schmetterling" manifestiert. Endlich kommt es heraus: Man selbst ist mehr als ein Bewusstsein, mehr als ein Wesen; und das sprengt fast den Verstand. Trotz aller Erkenntnis des Nicht-Einsseins, ergreift einen eine unvorstellbare Leere und Schwärze, eine tiefe Schwermut, dir über einem droht, wie ein dunkler Turm. Alle vergangenen und zukünftigen Egos können hier in unendlichen Räumen entdeckt werden. Ein schrecklicher Ort zum Verlaufen ist der Aethyr ASP... und wenn man nicht aufpasst verliert man sich dabei selbst... Dass es sich hierbei um einen gezielt veränderten Bewusstseinszustand handelt, zeigt auch die Arbeit Robert Monroes. In dieser kann man, laut Apu Kuntur, diese Tranceform dem "Fokus 34 und 35" zuordnen. Denkt man von hier aus weiter, so stellt man fest, dass auch Monroe mit seinem Hemi Sync (R) - Projekt, mit großem Erfolg, diverse nicht alltägliche Zustände des  Bewusstseins herstellen kann. Musik hat die Macht unser aller (Er-)Leben zu verändern. Wieso sollte die berüchtigte "magische Verbindung" zwischen Asp und seinem Publikum auf Konzerten nicht auf eine ebensolche Übertragungsfunktion zurückzuführen sein?!
Bei mir persönlich hat es jedenfalls schon dazu gereicht mir einen Wahrtraum von einem anstehenden ASP-Auftritt in Leipzig inklusive neuer Lieder zu bescheren, die ich auf diese Weise bereits ein paar Nächte vor dem offiziellen Erscheinen genießen durfte.




Quellen:
Apu Kuntur: Der Flug des Kondors, Zeitgenössisches Schamanentunm, S. 142, 151.

... sowie eigene Erfahrungen und Ideen des Poeta Immortalis rund um ASP, sowie den gleichnamigen Sänger und Songwriter.

Bild - by Poeta Immortalis 2014


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