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Rekonstruierte/Experimentelle Kulte

Samstag, 27. September 2014

Hellsicht - Eine praktische Einführung

Wie bereits unter leichtem Lächeln, bei meinen Erklärungen über die Technik des Hellsehens aufgefallen ist, bedarf es dazu, entgegen dem Wortinhalt doch eher der Dunkelheit oder zumindest des Dämmerlichts, um auch als Anfänger gute Erfolge zu erzielen. 
In diesem Artikel soll es um "echtes Hellsehen" und nicht um Steinorakeln gehen, das streng genommen, auch Verwandtschaft aufweist, jedoch technisch eher eine Omendeutung ist, als wahre Hellsicht. Die Kunst der Hellsicht bedarf Geduld. Wer diese nicht besitzt, sollte sie entweder erlernen, trainieren oder die Finger, oder eher die Augen, vom Hellsehen lassen.

Die Hellsicht ist, wie alle magischen Techniken, aus der Naturbeobachtung entstanden. Ihr Ursprung ist natürlich, ja vielleicht könnte man ihn damit schamanisch nennen... vielleicht auch nicht. Zu lange sind die ersten Seher und Seherinnen unter die Götter gegangen...

Auch Karl Brandler-Pracht, teilt in seinem Buch "Lehrbuch zur Entwicklung der okkulten Künste", das mir, wie so oft, als Anregung diente, die Meinung, dass Sensitivität und Hellsicht naturgegebene, allen Wesen innewohnende, aber durch falsche Erziehung, verkümmerte Fähigkeiten seien. Fähigkeiten, deren Natürlichkeit wir besonders an unseren Haustieren erkennen können, wenn diese auf unsichtbare Wesenheiten reagieren.
Brandler-Pracht nimmt dabei die Hellsicht, also die Fähigkeit mit offenen Augen, in der grobstofflichen Umgebung das Feinstoffliche wahrzunehmen, als eine Art evolutionären Schritt aus der Technik der Innenschau wahr.
Und tatsächlich ist es schon etwas anstrengender eine solche Konzentration und Willenskraft aufzubringen durch unablässiges Starren ohne Blinzeln und gleichzeitigem starkem Gedankenstrom auf die Frage auf den Moment zu harren, wenn die Nebelschleier der Hellsicht sich zeigen und erst in groben Umrissen, geister-, ja schemenhaft, dann aber immer deutlicher, sich die Antworten als Bilder, als wildes Form- und Filmspiel, vor dem offenem Auge, zeigen. Es ist anstrengend... ja, darauf sei vorbereitet. Und die Bilder müssen nicht unbedingt befriedigend sein... Sie können, und das tun sie oft!, noch mehr Fragen aufwerfen, also zuvor!!!

Meiner Erfahrung nach macht sich ein weißes Blatt Papier für Anfänger recht gut. Merkt ihr, dass es zu hell ist, so könnt ihr mit den  Händen eine "Fischblase" formen und in den abgedunkelten Zwischenraum starren.

Vorgehen/Technik
  • Dämmerlicht oder gedämpfter Lichteinfall im Rücken (nie bei vollem Sonnenlicht – schädigt die Augen!)
  • Einfarbige oder spiegelnde Fläche
  • Starren + Frage stellen
  • Alle Gedanken auf das Ziel
  • viel Geduld

Gegenstände zum Hellsehen
  • weißes glattes Papier ohne Linien
  • Spiegel, vor allem Schwarzspiegel
  • alle spiegelnden Flächen von mindestens 2 x 2 cm
  • glatte Wasserobeflächen
  • alle einfarbigen Flächen, am besten ohne Musterung

Merke: Erwarte keine Wunder oder sofort klare Bilder, sondern schärfe deinen Verstand! Registriere die kleinste Veränderung und merke sie dir, um sie anschließend niederzuschreiben. Die Antwort zeigt sich meist als kurz auftauchende, sich wandelnde graue oder nebulöse Linien, die anschließend zu interpretieren sind. Nur in den seltensten Fällen zeigen sich gleich klare oder gar farbige Bilder (, was vor allem auch nicht nötig ist)!
Beende deine Sitzung, wenn deine Augen schmerzen!

 
Quelle:
Karl Brandler-Pracht: Lehrbuch zur Entwicklung der okkulten Kräfte, Handbuch der weißen Magie zur Entfaltung magischer Fähigkeiten, Bürstadt 2001, S. 168 - 177.


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