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Rekonstruierte/Experimentelle Kulte

Mittwoch, 16. Juli 2014

Magische Symbole: Gral mit Kirsche

Im Rahmen von RePoKult haben wir (4 Personen) am 13.07.2014 gemeinsam ein ganz unbekanntes magisches Symbol aus der rätselhaften und viel diskutierten Indus-Schrift per Blindreise bereist. Die Ergebnisse können sich wahrlich sehen lassen, insbesondere wenn man sie in Beziehung der Ratlosigkeit anderer Wissenschaften zu diesem Thema entgegensieht, wo klare Ergebnisse und Deutungen der Zeichen weitestgehend noch ausstehen.
Als eine der frühen Hochkulturen des vorderen Orients hat die auch als Harappakultur (ca. 2600 - 1800 v. u. Z.) bezeichnete Zivilisation, die im Bereich des Flusses Indus (heute in Pakistan), sowie bis zur Küste des Arabischen Meeres angesiedelt war, auch ein Symbolsystem, aus etwa 450 Zeichen, bisher noch weitesgehend unklarer Bedeutung, hervorgebracht und zudem weitreichende Einflüsse in der indischen Kultur hinderlassen. Vor allem Siegelfunde haben uns diese mysteriöse Schrift erhalten, die von einigen Forschern als Vorläufer des Brahmi oder als eigenständige protodrawidische Schrift aufgefasst wird. Die tatsächlich zugrundeliegende Sprache ist jedoch  nicht bekannt und es existieren auch keine mehrsprachigen Textzeugnisse, wie in Ägypten der Stein von Rosetta, die Entschlüsselungshinweise geben könnten. Einige dieser Unklarheiten sollten durch den Einsatz, der simplen und doch erfolgversprechenden Methode der unabhängigen und blinden Geistreise, innerhalb einer Gruppe mit anschließender Auswertung, sowie dem Zusammentragen von objektiven Übereinstimmungen, sowie der Unterscheidung von subjektiven Eindrücken und Antworten, beseitigt werden.

Links neben dem Text findet sich das Aussehen des Indus-Schriftzeichnes im Orginal.
Der Name "Gral mit Kirsche" leitet sich vom Erleben dieses Symbols in meiner eigenen Geistreise ab, die sich, wie im Bild oben, manifestierte. So empfand ich dies als perfekte Entsprechung des Zeichens an sich, da hier doch deutliche Ähnlichkeiten von der Gestalt her zu erkennen sind. Ein strahlender Goldkelch auf einer Säule inmitten einer ländlichen Flusslandschaft voller abgeernteter und größtenteils gepflügter Felder verblüffte mich hier. Ja, etwas misstrauisch war ich schon, angesichts der unerwarteten und doch verlockenden Gabe der Kirsche. Doch sie verbarg keine Tücke, sondern brachte mich ihr Verzehr in oberweltliche Sphären, wo ich auf Wolken wandelte und einer strahlenden, über alles wachenden Sonnengottheit mit Flügeln begegnete, die mich in Ehrfurcht versetzte. Ich sah, dass der Himmel ebenfalls voller weißer Wolkenfelder war, die von einem alienhaft, stämmigen Wesen mit Gehörn und einem ochsenbespannten goldenen Pflug beackert wurden. Auch ihm kam ungeachtet seiner seltsamen Gestalt große Ehre, wohlverdienter Lohn zu und ich war verblüfft von der Tatenkraft und Tüchtigkeit dieses Wesens. Doch auch ich habe trotz allem, was ich erreicht habe, noch viel Höheres zu erreichen: Eine rote dreieckige Zielfahne schießt vor mir empor und rast zu den Sternen. Zuerst bin ich ratlos, wie ich sie je erreichen soll. Doch dann erfasst mich Mut und ich fliege ihr dicht hinterher in die weite Sternenebene hinauf.


Der Bedeutungskomplex des Zeichens "Gral mit Kirsche"
  • Ernte/ Chance auf eine Ernte
  • Erfolg/ Chance auf Erfolg
  • (verborgenes oder wacker verdientes) Glück
  • (unerwarteter) Sieg
  • Erreichen des Zieles/hohe Ziele stecken und verfolgen
  • Auge, um Ziele nicht aus dem Blick zu verlieren
  • Lohn für harte Arbeit, gleich welcher Wesensart man ist und ohne Unterschied
  • Beurteilung nur nach den Taten
  • Farbe: primär: Weiß, sekundär: Rot, tertiär: Gold
  • Temperatur: warm
  • Sonne, Licht
  • (solare) ehrfurchteinflößende Gottheit
  • Himmel/Aufstieg
  • unterweltlicher Aspekt für Anstrengungen und Qualen im Vorlauf des Lohnes - Leben = leidvoll empfunden
  • magische Funktion: Dieses Zeichen bringt einen seinen Wünschen und Zielen näher, fordert jedoch Einsatz. Zudem bietet es den wachenden und schützenden Blick von solaren Gottheiten. Ein hohes Potential des Gelingens lichter Heilsziele wird erzeugt.


FAZIT:  Das vorgestellte magische Symbol "Gral mit Kirsche" aus der Induskultur kann als Amulett zum Erreichen hoher Ziele, sowie unerwarteter Erfolge genutzt werden und bringt innere Stärke und neue Hoffnung in Zeiten der Not, der Gefahr und des Leidens. Durch dieses Zeichen wirkt ein Sonnengott belohnend als Dank für harte eigene Arbeit, ungeachtet irgendwelcher Äußerlichkeiten.



Quellen und Fußnoten:

H. Freydank, W. F. Reinicke, T. Thilo, M. Schetelich: Der Alte Orient in Stichworten, Leipzig 1978, S. 211 - 213

1 Das heißt das Ziel der Geistreise war allen Teilnehmern, inklusive mir unbekannt und in einem Umschlag aus einer Vielzahl von Briefumschlägen gezogen worden.

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