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Rekonstruierte/Experimentelle Kulte

Montag, 2. Juni 2014

Komplexrunen (Binderunen)


Komplexrunen, auch bekannt unter dem Namen Binderunen, sind sigillenartige Zeichen, die sich aus einer Anzahl an Einzelrunen zusammensetzen, welche idealerweise ein Wort oder einen Willenssatz vermitteln. Diese Runen kann man praktisch nach Belieben und in Anlehnung an die eigene Willensabsicht zusammenstellen, wodurch auch bildhafte Elemente, wie der Mann mit den zwei Hacken im Bild rechts unten, entstehen können. Doch solch eine Umformung kann nicht nur der stilvollen Darstellung von Namen, zum Beispiel zur Umsetzung in Form eines Tattoos, dienen, sondern auch magische Zwecke erfüllen, wo doch den einzelnen Runen schon selbst ein tiefer Zauber innewohnt, dessen Wirkkraft durch eine solche Kombination sich vervielfachen kann.
 
Als Odin einst die Runen bei seiner aufopfernden Erkenntnissuche durch das entsagende und selbstquälerische Erklimmen von Yggdrasil erhielt, wurden diese vornehmlich durch seine Kraft, sowie auch durch zahlreiche weitere Götter, wie Tyr, Njörd und Ymir geweiht, als auch durch tiefe rituelle Verbindungen geladen.

Diese Tiefenmagie hat sich bis in modernen, den Runen ähnlichen Zeichen hintergründig erhalten und wirkt stets mit. Gerade im europäischen und europäisch geprägten Räumen finden sich viele Namen wieder, die bereits in den zahlreichen germanischen Völkern getragen wurden oder zumindest darauf verweisen. Hier macht es wahrlich Sinn seinen Namen zum Ermessen der eigenen Namenskraft nach dem Schritt der Runenschreibung in einer historischen Runenschrift, die einem selbst sympathisch und intuitiv richtig erscheint, als Komplexrune umzusetzen. Allein dieser Prozess des Schreibens und Zeichnens oder gar Ritzens in Holz ist schon ein magisch wirksamer Akt, der belebend auf das Ergebnis wirkt. Die Technik des Blotens, oder alternativ das Bemalen der Runen mit roter Farbe oder am Besten natürlichen Pigmenten gibt dann ihr Übriges zur Ladung bei. 
Besonders Spannendes kann das feinstoffliche Erspüren oder das Auseinandernehmen der einzelnen Runenbedeutungen im eigenen Namen, sowie Hinterfragen ihrer Wirkungen auf das Selbst, hervorbringen. Zudem kann hier ebensogut psychonautisch oder mit Hilfe der Technik der Astralprojektion aus Wissenssuche gegangen werden. Eine Reise zum eigenen Namen, egal, in welcher Form und Schrift, ist in jedem Falle lohnenswert und der Selbsterkenntnis förderlich. In dieser potenzierten Form umso mehr...
Namen sind mehr Sein als Schein, denn sie verbinden uns mit allen, die diesen Namen je hatten, geben deren Kraft an uns weiter, verflechten, tragen uns empor mit ihrer selbsterfüllenden Prophezeihung, in sich selbst ein Instrument der Macht, ein Zauberwerk. Was würde da, nachdem man die Bedeutung des eigenen Namens umso mehr verinnerlicht hat, sinniger sein, als ein Amulett, dessen magische Wirksamkeit DER NAME trägt, aufdass man umso mehr zu dem Ideal werde, das die Namensprophetie verkündet. 
So ist irgendwo die Ehrung des eigenen Namens auch eine Form der Ahnenverehrung, wo es doch umso häufiger ist, dass Namen in der Familie bleiben, gerade die Nachstehenden.
Neben der Arbeit mit Namen, fremd oder eigen, können auch ganz konkret komplexe Willenssätze, Wünsche und Gebete auf dem Punkt gebracht und zugleich für eine breite Öffentlichkeit verschlüsselt werden. Gar chaosmagische Techniken, wie die Todesstellung, sind auch hiermit gut einsetzbar.
Probiert selbst, experimentiert und entwickelt euch weiter! Dies soll nur ein kleiner Anstoß sein...

Möglichkeiten der Einzelrunenwahl zur Herstellung von Komplexrunen/Binderunen: 
  1. Runen als Buchstaben - sinnig zur Transkription von deutschsprachigen Wörtern und Namen germanischen Hintergrundes; dazu wähle man sich intuitiv oder gezielt eine historische Runenschrift, die alle nötigen Zeichen enthält (siehe zum Beispiel "Helrunar" von Jan Fries)
  2. Runen als Lautzeichen - sinnig bei der Umsetzung von Wörtern oder Namen, die aus Fremdsprachen stammen (so auch scheinbar "deutsche Namen", wie Benjamin) oder gewissen Wortendungen (z.B. "ing")
  3. Runenwahl nach magischer Bedeutung - besonders bei der Umsetzung von Zaubern anzuraten
Achtung!
Um Runen korrekt und ohne Risiko einsetzen zu können, muss man sie zuvor verstehen! Hierzu rate ich zuvor das Bereisen jeder einzelnen Rune (Geistreise/Astralprojektion) zu praktizieren oder direkt eine solche Reise zu Odin (, also zumeist nach Asgard) zu machen, um ihn direkt zu fragen. Das erspart euch eine Menge Probleme und stellt zugleich eine tiefe Verbindung dieser Runen zu euch her, wodurch ihre Wirkung noch zunimmt.  
Erst die Erkenntnis entfacht die wahre Macht der Runen!
 

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