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Rekonstruierte/Experimentelle Kulte

Mittwoch, 14. Mai 2014

Sprechende Bilder: Liebende Seelen



"Jedes liebende Wesen ist eine erfüllte Seele, die die Fähigkeit hat Equilibrium in die Herzen zu tragen." 
- Poeta Immortalis -

Dieser Ausspruch erscheint manchen Leser vielleicht vor Schmalz tropfend und doch hat er weit mehr als nur schöne Utopie als Hintergrund...
Wer heutzutage noch wahrhaft zu lieben vermag, was in dieser Regentschaft der Idiotie leider sehr selten geworden ist, der kennt diese tiefe Magie, diese Erfülltheit, ja unendliche Verbundenheit, den Zauber der Liebe, der Herz und Seele ergreift... Für die Massen der letzte überhaupt bekannte wahre Zauber, da er von keiner Macht der Welt auszulöschen ist. Er bezwingt selbst die von uns, die sich des stärksten Willens, der stärksten Selbstdisziplin rühmen. Und so mancher Asket musste diese unendliche Macht fürchten lernen, sofern er sie nicht zu transformieren vermochte. Denn was könnte mehr inneren Frieden, mehr Ausgeglichenheit schaffen, als diese Urgewalt, mit der so manche beherzte Göttin (z.B. Ishtar) umzugehen wusste... Doch wie alles in und zwischen den Welten so ist auch die Liebe ein zweiseitiges Medaillion, dessen Kehrseite der Krieg ist: Ein Ungleichgewicht der Kräfte voller Isfet, geprägt von Mangel und Auszehrung... Liebe und Krieg sind  ewige Antagonisten im Spiel der Kräfte, dem die Götter sehr zugetan sind. Den Krieg in der Liebe zu verpacken, die Integration und Umkehrung von Isfet in Ma'at nennt man seit jeher Rechtsprechung. Dafür ist der Brüderkampf von Seth und Horus berüchtigt, der in einem Gerichtsprozess mündet, bei dem Horus als Träger der Liebe triumphiert und den vereinten ägyptischen Staat regieren darf, während Seth belehrt und doch in Liebe als heiliger Bruder Krieg und Schützer der Ma'at auftreten darf. 

Kurz: Liebe führt zum Equilibrium. Doch nicht nur allein durch ihre helle Seite. Nein, auch und gerade die Vereinigung von Schatten und Licht, Gor und Bal, führt zum Equilibrium!

Weiterhin...
gibt es unter allen Wesen Liebende! So gibt es auch unter allen Magie, die die Macht hat zu vereinen, ja potentiell sogar Licht und Schatten. Gegensätze ziehen sich bekanntlichermaßen an... und wer spräche fühlenden Wesen die Seele ab... nunja... ihr wisst schon... die Abrahamiten. Doch, wer sind sie, wer sind wir, zu entscheiden, wer oder was eine Seele habe, was empfindungsfähig sei und was nicht?! Das müssen Tier, wir, Pflanze und Stein, bei Knochen und Bein, Wasser, Erde und mehr, doch bittesehr selbst entscheiden... jeder/s für sich.
Oder auch nicht, wenn wir uns für fähig genug halten selbst anzuklopfen und nachzufragen, auf magisch-schamanisierenden Wegen reisend, denkend, webend, Wege weisend... 

Lasst Liebe euer hohes Ziel sein, umspielt, umgarnt damit die, die des Krieges sind, wickelt sie ein in diesen heilgen Zauber, auf dass Equilibrium eure Trophäe sei!

Was ich damit sagen will? Liebe ist einer der Pfade, der, wenn man sie wie der Meister eines Instrumentes zu spielen weiß, zum Equilibrium führt.

Liebt und lebt, so sei es. Doch vergesst die Kehrseite nicht...


Bild:
Verliebte Enten im Clara-Zetkin-Park Leipzig
by Poeta Immortalis





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