NebelALLraunen ist...

eine Fülle an Seiten und Artikeln voller vielfältigster, ungeschönter Realitäten jenseitiger, wie diesseitiger Natur... wissenschaftliche Klarheit und Offenbarung wird eins; und das ganz ohne dogmatische, monistische Absichten oder gar Absolutheitsansprüche.

Rekonstruktionalismus und Technismus lösen hier mystische Geheimniskrämerei ab.

_____________________________________________________________________________

Du bist neu hier? Eine erste Einführung hilft dir weiter!


Rekonstruierte/Experimentelle Kulte

Dienstag, 31. Dezember 2013

Raben-Hymne an Ra

Für alle Polytheisten und Heiden, die kemetisch oder ta'amuz praktizieren, stellt es sich früher oder später heraus, dass es einen akuten Mangel an Ritualtexten gibt. Dem habe ich selbst immer durch eigene Übersetzungen, erfragte Worte der Götter oder eben durch eigene Texte abgeholfen, wie dies einer ist. Viel anders hätten es die Zeitgenossen im alten Ägypten sicherlich auch nicht gemacht... und da es vor allem seine Funktion erfüllt, sehe ich selbst es als überaus angebracht an auch aus eigener Naturbeobachtung Texte und Weisheiten abzuleiten.
Im alten Kemet begrüßten die Paviane morgens die Sonne. Da man in Deutschland wohl schwerlich auf Paviane in freier Wildbahn treffen kann, beobachtete ich und bemerkte, dass Raben und Krähen morgens dazu neigen sich zur aufgehenden Sonne zu wenden und ihr kräftiges "Ra'h" tönen zu lassen... es schien mir nach einiger Zeit, als würden sie die Sonne selbst ansprechen und so schrieb ich:

Oh Ra, größter Herr, Sonne am Morgen,
der Rabe, die Krähe verkündet deinen heiligen Namen,
auf dass du die Welt mit Licht, mit Ma'at erfüllest!
Dein Wort, das die Wahrheit ist, verkünden die schwarzen Vögel;
die sind wie deine Lande, über denen du thronst zu jeder Stunde des Tages;
die sind, wie die Nacht, die du durchsegelst in der goldenen Himmelsbarke!



Copyright by Poeta Immortalis

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen