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Rekonstruierte/Experimentelle Kulte

Samstag, 12. Oktober 2013

Visualisation


Vorwort:
Der folgende Text und die anschließende Übung sind von mir für eine geführte Visualisation eines Pentagrammes in einer Gruppe konzipiert worden, eingesetzt beim Magieteil des Trommelkreises Halle. Das Pentagramm kann auch in weiteren, fortführenden Übungen durch beliebige andere Objekte ersetzt werden. Ich empfehle hier insbesondere die Nutzung der Pyramidenform, die sich als sehr effektiv bewiesen hat. Zu den hier erwähnten Visualisationsübungen sollte auf jeden Fall noch eine mehr als zweidimensionale Vorstellung und Drehung der Objekte, sowie eine Verknüpfung mit zahlreichen  anderen Sinneseindrücken zu dem Visualisationsgegenstand. Insbesondere die Pentagrammvisualisation dient zum besonderen und einfachem Schutze gegen schwächere Wesenheiten, die gerade Neueinsteigern in die Magie belästigen. Das wird völlig zur Abwehr ausreichen und nicht, wie andere mögliche Techniken, durch ein astrales Feuerwerk unnötige Aufmerksamkeit auf sich ziehen, bis man sich in die Anderswelt eingegliedert hat und als deren Bestandteil akzeptiert wurde. Leider lassen sich Anfänger gerne von den Anfängerschwierigkeiten verschrecken, was sicherlich einerseits die fähigen Hexen und Magier hervorbringt, doch andererseits auch erst verhindert, dass schreckhaftere Neulinge sich erst richtig wagen zu erfolgreichen Grenzreitern zu werden, die sicherlich mit etwas Hilfe nicht weniger Potential haben. Jedes geistig gesunde Wesen ist für die Magie berufen und kann eine ganz persönliche Art, eine spezielle Note ins großen magischen Spiel, ja Konzert, einbringen. Ich hoffe mit meinen Anleitungen etwas die Schleier der Unwissenheit zu tilgen und das große magische Werk des neuen Zeitalters zu bereichern. Möge es zum Equilibrium beitragen und Set bringen!

gez. KHUT Poeta Immortalis


Als Visualisation bezeichnet man in der Magie das bewusste bildhafte Vorstellen einer Sache, verstärkt durch die eigene Willenskraft, sodass diese Sache auch mit geöffneten Augen für einen persönlich sichtbar wird.
Das Visualisieren ist die konkrete und praktische Ausnutzung unserer Fantasie, potenziert und gesteuert durch unseren willen, zur umsetzung des vorgestellten in diesseitige und andersweltliche Realitäten. Eine optimale Umsetzung erfolgt, wie üblich nach der Formel "M= w + i + g", also unter Einbeziehung der Visualisation in einen Trancezustand, da in einem Solchen der Zensor zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein gesenkt und demnach bewusster Zugang zum magisch wirksamen Unterbewusstsein möglich wird.

Visualisationsübung (I)
Sinn: Steigerung und Verfeinerung des Vorstellungsvermögens, zum späteren Einsatz, um sich Dinge besser einprägen zu können, plastisches Denken und Willenskraft steigern, zum Schutz vor magischen Angriffen und bei gefahren andersweltlichen Ursprungs, gegen Albträume, auf Wiegen zum Schutz vor plötzlichem Kindstot ein Pentagramm mit Spitze nach oben zeichnen und dieses visualisieren, usw.
Vorbereitung: Ein Pentagramm, den Fünfstern, auf ein Blatt Papier zeichnen = grundlegende magische Schutzglyphe
  1. Wir bringen uns in eine entspannte Haltung und atmen tief und gleichmäßig.
  2. Wir, schließen die Augen, achten auf unseren Atem, seine Regelmäßigkeit.
  3. 1. Wir sind in einem dunklen Raum. Um uns ist alles schwarz. Das schwärzeste Schwarz. Das man sich vorstellen kann.
    2. Alternativ: Dasselbe in weiß oder einer beliebigen anderen Farbe. Weiß und Schwarz funktionieren jedoch anfangs am Besten (wichtig ist dann im weiteren Verlauf das Einhalten von Kontrasten in der Visualisation.
  4. Wir zeichnen nun in Gedanken ein weißes Pentagramm (gegen den Uhrzeigersinn), angefangen von der oberen Spitze, nach links unten. Unterstützend kann auch anfangs das Pentagramm mit der Hand in die Luft gezeichnet werden.
  5. Dies wiederholen wir mindestens dreimal, bis sich gut definierte und bleibende Linien abzeichnen (falls dies nicht gelingt stellt euch jedes mal noch ein komplettes pentagramm an gleicher Stelle vor).
  6. Nun verändert die Farbe des weißen Pentagramms zu rot und zieht es wieder nach.
  7. Gelingt dies, so stellt euch das Pentagramm brennend oder strahlend vor, auf dass es Gefahren von euch abwendet. Fühlt, wie es euch beschützt!
  8. Versucht das Brennen oder Strahlen beizubehalten, auszuweiten, einzudämmen, zu verkleinern, beliebig zu verändern.
  9. Öffnet die Augen und zieht nun das Pentagramm so lange nach, bis es auch hier mindestens als nebulöse Schleier für euch sichtbar bleibt.




Quellen: 

Frater V. D.: Schule der Hohen Magie I – Einführung und Grundlagen der Praxis, Ansanta Verlag, München 2001, S. 28.

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