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Rekonstruierte/Experimentelle Kulte

Dienstag, 27. August 2013

Die Glyphen des Equilibriums



Vorabinformation: 
Glyphen sind in der Magie komplexe, bildhafte Abstraktionen von durch Willenssätze erzeugten feinstofflichen Strömen, Schwingungen und Prozessen, die nach ihrer Belebung selbsttätig wirken. 
Ihre Herstellung kann ähnlich der Sigillenmethode erfolgen, sollte jedoch darstellende Elemente in Form der wirkenden Kraftströme enthalten. Andere Herstellungsmethoden sind zum Beispiel: Automatisches Zeichnen mit Gedanken an den Willenssatz, Bereisen des Willenssatzes und Aufmalen des Gesehenen, Teil- oder Vollbesessenheit durch eine Wesenheit mit entsprechenden Schutzmaßnahmen und der Bitte der Umwandlung des Willenssatzes in eine Glyphe.

Equilibrium ist das Gleichgewicht aller Dinge, die Mitte zwischen allen Extremen, das Optimum aller diesseitigen und jenseitigen Abläufe.



Die beiden Glyphen des Equilibriums

... wurden entwickelt durch Poeta Immortalis im Auftrag des allgegenwärtigen Gottes Aton-Re zur Einleitung des neuen Zeitalters der Ma'at über das Set. 66

Die Namen dieser beiden belebten Equilibriumsglyphen lauten:
  • Doje Masat (blau)
  • Tasam Ejod (violett)
Doje Masat dient zur Herstellung eines universellen inneren Gleichgewichts, sowie der Reinigung von schadbringenden, widernatürlichen Energien.
Tasam Ejod dagegen wirkt äußerlich und strahlt harmonisierende, protektive Energien ab und ist somit auch ein adäquater Schutz im Ritual.
Beide können ÜBERALL eingesetzt werden, um positive Atmosphären und sozusagen eine Schutzhülle der Ausgeglichenheit zu erzeugen. Zudem werden alle natürlichen Regulierungs- und Reinigungsprozesse durch die Glyphenwirkung angeregt, wodurch sich alles schneller auf ein Optimum in der Mitte einpendelt. Somit bildet der Einsatz dieser Glyphen gerade in Wohn-, Schlaf- und Ritualbereichen eine perfekte Grundlage, um optimale Lebens-, Schlaf- und Wirkbedingungen zu schaffen, ja effektiv störende, körperfeindliche Kräfte abzustellen.

Wie unschwer zu bemerken ist, bilden sowohl Namen, als auch Glyphen jeweils eine Umkehrung voneinander. Dieses Prinzip der Umkehrung beschrieb zum Beispiel auch Frater Achad, Lieblingsschüler und magischer Nachfolger Aleister Crowleys. Eine solche Umkehrung kehrt keineswegs die Wirkung einfach um, weshalb es auch keinen Sinn macht das Vater Unser verkehrtherum aufzusagen, sondern transferiert die gleiche Auswirkung eines Zaubers in eine andere, gegenteilige Wirkungsebene, ja Wirkungswelt. Das gleiche Prinzip kann man für Namen, Bilder, Zeichen, Willenssätze, sowie vieles mehr einsetzen und dadurch, zu der beschriebenen Wirkungsweise, entweder Klares verschleiern oder Verborgenes entschlüsseln.
Beiläufig sei zu erwähnen, dass die verworren wirkenden Worte der Götter oftmals sehr vielschichtige Bedeutungen haben, da viel Sinn in wenige Worte komprimiert wird und zum Beispiel auch mit dem Prinzip der Umkehrung zu entschlüsseln sind.


Equilibriumsglyphenbogen in psychodelischer Ausführung


Folgendes Ritual zur Optimierung natürlicher Prozesse:
...  sollte vor jedem Ritual und in allen neuen oder ungereinigten Räumlichkeiten ausgeführt werden.
Hierbei gibt es zwei Möglichkeiten.

Vorab: 
Glyphenbogen Standard als pdf zum Herunterladen
Psychodelischer Glyphenbogen schwarz als pdf zum Herunterladen

1)
 Vorbereitung 1: 
  • Herunterladen/Kopieren des Equilibriumsglyphenbogens oder des Titelbildes, sowie vervielfältigen und Ausdrucken bzw. alternativ die besagten Glyphen zeichnen
  • Zerschneiden des fertigen Bogens, sodass mindestens eine komplette Glyphe pro Stück Papier übrig bleibt
  • Glyphenschnipsel in eine transportable Aufbewahrungsdose geben

Ausführung 1:
  • Im Wohnraum: Stopfen von Rissen und Löchern mit den Schnipseln, Verstecken und Verteilen der Papierstücke an nicht brandgefärdeten Stellen, unter Möbeln Diehlen, sowie ggf. in Wänden
  • Im Schlafzimmer: Streuen von vorbereiteten Bogenschnipseln unter dem Bett ODER Füllen eines Beutelchens mit ihnen mit anschließender Platzierung unter Kissen oder Schlafmöbiliar
  • Vor dem Ritual: Streuen eines Bannkreises, Umlaufen im Uhrzeigersinn und mindestens dreimalig wiederholtes Aussprechen der beiden Glyphennamen: Tasam Ejod, Doje Masat (+ ggf. siehe Gemini Dunesh Blog)
  • Bei der Herstellung von mit Papier füllbaren Gegenständen: Eine oder mehrere Glyphenschnipsel einfüllen oder einarbeiten
  • Die Verteilung ist auch an sämtlichen anderen Orten erwünscht
2)
Vorbereitung 2: 
  • Herunterladen/Kopieren des Equilibriumsglyphenbogens oder des Titelbildes, sowie vervielfältigen und Ausdrucken bzw. alternativ die besagten Glyphen zeichnen
  • nun bitte das Blatt ganz lassen und höchstens falten, falls nötig

Ausführung 2:
  • Im Wohnraum: Glyphenbogen in und zwisschen Schränke legen ODER von unten unter Tische kleben
  • Im Schlafzimmer: Blatt unter das Bett (am Besten im Kopfbereich) legen
  • Vor dem Ritual: zentrale Platzierung des Blattes als Unterlage und mindestens dreimalig wiederholtes Aussprechen der beiden Glyphennamen: Tasam Ejod, Doje Masat (+ ggf. siehe Gemini Dunesh Blog)
  • Glyphenblätter sind auch zum Beispiel als Rückseiten beschreib- und bemalbarer Blätter oder als Papierflugzeuge und -Schiffchen nutzbar

ODER Holt euch das neue "Gleichgewicht" Shirt bei Equilibrium Works!
Ihr könnt natürlich auch dieses ansprechende Shirt mit doppelseitigem Glyphenbogen als Muster mit "Tasam Ejod" und "Doje Masat" besprechen, auf dass es noch mehr Wirkung entfalte!


Viel Erfolg und Freude bei der Ausführung!
Spread Nature, 
Spread Peace,  
Spread Equilibrium!




Schlussbemerkungen:
In Bezug auf Frater Achads Ansichten zu den "Grauen" sei zu sagen, dass ich selbst meine Erfahrungen mit ihnen gemacht habe und diese allesamt sehr positiv verliefen, weshalb ich schlichtweg von einer Paranoia Achads ausgehen muss, für die ja auch andere Abläufe in seinem Leben sprechen... 


Quellen und Verweise:
Kenneth Grant: Schattenkulte, Rudolstadt 2010, S. 163 ff.
Liber Al vel Legis - The Book of the Law, San Francisco 2011, S. 25 - 37.
http://adamjeremiah.com/stuff/mirrored-sites/www.brotherblue.org/brethren/achad2.htm


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