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Rekonstruierte/Experimentelle Kulte

Mittwoch, 28. November 2012

Sprechende Bilder: Geistige Führung im Christentum

Spread the speaking picture! And do not (only) spread the word!

Etwas humoristisch, aber durchaus treffend...
Wie schon an anderer Stelle erwähnt, handelt es sich bei diesem Bild um einen Kupferstich (1711) aus dem Index librorum prohibitorum, also das Werk der katholischen Inquisition, in dem alle verbotenen Bücher aufgelistet waren. Das erste Werk dieser groß angelegten Liste der verbotenen Bücher erschien jedoch schon 1557. Diese gesellschaftlich akzeptierte und lange Zeit rechtlich gesicherte, ja mit Gewalt untermauerte Massenzensur durch das Christentum konnte bis ins Jahr 1966 gehalten werden, wurde dann jedoch praktisch nicht mehr umsetzbar. Bücherverbrennungen und Verbote, die aus dem christlichen Glauben motiviert waren, gab es jedoch schon seit Paulus... was jedoch jetzt nicht bis ins kleinste Detail ausgeführt werden muss. Interessenten der Details lege ich vor allem die Bücher von Karlheinz Deschner "Kriminalgeschichte des Christentums" ans Herz. Ähnlich wie dieser ehrliche und selbstkritische Historiker habe auch ich keinerlei Hass als Motiv meiner Ablehnung des Christentums: Es ist das Wissen um eine unfassbare Anhäufung und Konzentration krimineller und verschwörerischer Handlungen, kombiniert mit unglaublichen Lügen in den dazugehörigen Organisationen (ganz egal welche...). Christliches Handeln richtet sich eben nicht nur gegen die menschliche Natur, sondern auch gegen unsere gesamte Umwelt und ist alles in allem damit maat-feindlich, wie der alte Ägypter sinngemäß sagen würde. Das heißt, es verstößt gegen das Gleichgewicht der Kräfte und ist ungerecht. Etwas "Böses" steckt hier dahinter. Und das sind eben nicht nur die Menschen, die sich ja durchaus zum Positiven wandeln könnten, wenn sie nicht auf die Worte "Gottes" hören würden. Doch sie beschwören es ja auch mit jedem Vaterunser herauf, in dem ein NEGATIVER WILLENSSATZ vorkommt: "... und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen."
Jedem Magietreibenden sollte bekannt sein, dass negative Willenssätze immer nach hinten losgehen, da weder unser Unterbewusstsein, noch Hilfswesenheiten die Logik hinter einem gewollten Nichtsein sehen, das ja erstmal geschaffen werden muss, damit der zweite Schritt überhaupt umsetzbar werden kann. Der letztere Teil wird allerdings dabei völlig ignoriert, sodass in diesem speziellen Fall durch das Vaterunser erst Böses geschaffen werden kann.

Leider gibt es tatsächlich heute noch Menschen, die sich vom "heiligen Geist" leiten lassen, der sie dazu bringt so manche Tat entgegen jeder Gerechtigkeit (außer der christlichen, umgekehrten, also "göttlichen Gerechtigkeit") zu vollbringen. Hier bekommt "Geist" plötzlich die Bedeutung der Geistlosigkeit und von selig leitet sich nicht umsonst das englische Wort "silly" (dumm) ab...
Teilt das sprechende Bild, nicht das Wort! Vielen Dank!



Quellen:
http://www.fordham.edu/halsall/mod/indexlibrorum.asp
http://de.wikipedia.org/wiki/Vaterunser

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