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Rekonstruierte/Experimentelle Kulte

Montag, 1. Oktober 2012

Sprechende Bilder: Hast du Mut?!

Got milk (of Mut)? Let you feed by the great mother Mut of ancient egypt and live a free way of life, full of love, fun, sex and first of all courage! Be pagan, be free! BE WHAT YOU ARE! Be NATURAL!


Hast du Mut dich mit den alten paganen Kulturen zu beschäftigen?! Hast du damit begonnen deine abrahamitisch geprägten Ängste vor Natürlichkeit  und Sexualität abzulegen?!  Ich hoffe du bist schon damit fertig, sonst wird dich sehr schockieren, was im alten Kemet (Ägypten) so vor sich ging, zu Ehren der Göttin Mut, Frau des Windgottes Amon/Amun: Nämlich ritueller Sex, wie ein kürzlich gefundenes Papyrus belegt, das zwar eine fiktive Geschichte zur Priesterkonversation über das Thema darstellt, doch wohl auch real keine Seltenheit in ägyptischen Tempeln war. Möglicherweise handelt es sich auch um ein Lehrwerk oder um ein Mittel der Überzeugung dem Kult beizutreten, ja Mut zu haben.
Sexualität war gerade in der Antike nicht so ein Tabuthema, wie zu christlich dominierten, geknechteten Zeiten. Ganz im Gegenteil: SEX war und IST HEILIG und die Quelle großer feinstofflicher, magischer Kraft, die zur Umsetzung von Willenssätzen, deren Realisierung, benötigt wird. Liebe war in diesen Zeiten kein verzerrter, ins Gegenteil, zu ewiger Strafe, verkehrter Begriff, wie es der christliche (Un-)"Gott" gern zu tun pflegt. Es gab keinen Unterschied zwischen homosexueller, bisexueller, pansexueller, heterosexueller und polysexueller (, etc.) Liebe. Wieso sollte es da auch einen Unterschied geben?! Darum habt Mut eure persönliche Form der Liebe und mitunter auch rituelle Sexualität frei auszuleben, denn es gibt nichts Verwerfliches dabei! Es würde nicht nur von Mut, sondern auch von zahlreichen weiteren Gottheiten, insbesondere Bastet, begrüßt werden!
Habe außerdem Mut mit den alten Göttinnen und Göttern zu arbeiten, ihre magischen Künste zu erlernen, auf deine eigene Art und Weise heidnisch zu leben!

Doch kurz zur Göttin: Wer ist Mut, außer der Frau des zum Sonnengott aufgestiegenen, oft widderköpfig dargestellten, Amun? Durch den Status ihres Mannes als Vereinigungsform des höchsten Sonnenherrn Re, wurde sie zu einem der "Augen des Ra" auserwählt, den Seherinnen des großen Weltherrn, durch deren Augen er zu jeder Zeit auf die Welt blicken kann, dadurch dass ein Seelenteil von ihm selbst in ihr, wie in auch zum Beispiel in den Göttinnen Bastet und Sechmet, wohnt. So erhält sie zusätzlich die Fähigkeit sich in eine Löwin zu verwandeln, so wie es alle Augen des Ra inne haben. Zudem ist sie Herrin von Theben und Mutter des ägyptischen Mondgottes Khonsu (Chons), des nächtlich Reisenden.
Die Verehrung der Göttin Mut, deren Attribute vor allem die Geierhaube in Kombination mit der Doppelkrone Ober- und Unterägyptens ist, lässt sich heute bis ins Mittlere Reich zurückverfolgen. Im Neuen Reich tritt ihr schöpferischer, fruchtbarer Aspekt viel stärker hervor, wobei sie nun als Mutter Kemets gilt, weshalb mit Sicherheit die Sexualkulte um sie zunahmen.





Links zum Thema:
English: This ancient Egyptian priest's writing may make you blush




Quellen: 


Lurker, Manfred: Lexikon der Götter und Symbole im alten Ägypten, Frankfurt am Main, 2010, S. 41,42, 138.

http://www.kemet.org/glossary/khonsu.html
http://www.msnbc.msn.com/id/49152350/ns/technology_and_science-science/t/ancient-egyptian-priests-writing-may-make-you-blush/#.UGOKvJG-2Jp
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/ausgegraben-neues-aus-der-archaeologie-a-858315.html

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