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Rekonstruierte/Experimentelle Kulte

Montag, 15. Oktober 2012

Sprechende Bilder: Der rote Faden des Leidens


Nichts geschieht zufällig... Alles hat seine Ursachen und Hintergründe! So hat auch die christliche Kreuzigungsdarstellung seine Vorbilder und Ursprünge vor allem in den griechischen Darstellungen der Schindung des Satyrs Marsyas, sowie dessen zahlreichen römischen Kopien. Ein perfektes Bild des Schmerzes, das versucht uns mit unserem eigenem Mitleid zu überzeugen, entsteht nicht einfach aus dem Nichts. Das Christentum hat hier aus dem Bild der Geschichte um den verlorenen musischen Wettstreit mit dem erzürnten Gott Apollo ein gigantisches Täuschungsbild um einen falschen Propheten entwickelt. Einen Propheten, dessen ganze Lebensgeschichte und Philosophie diversen antiken vorchristlichen Quellen entstammt. Vom Sterblichen, der sich anmaßte einem Gott überlegen zu sein führt der rote Faden zu einem Sterblichen, aus dem die katholische Kirche einen Gottessohn machte.
Der relevante Unterschied der Darstellungen ist vor allem die Intention, aber auch  die Freizügigkeit und Geisteshaltung, die dahinter steht. Man kann mit Sicherheit davon ausgehen, dass Gekreuzigte in Wirklichkeit wohl gar nichts mehr am Leib hatten, was allerdings durch die christliche Naturfeindlichkeit gekonnt ignoriert wird. Ignoranz und Angst sind die Hauptzutaten des christlichen Abendmahls, das allsonntäglich den Kirchgängern eingeflößt wird... eine Mischung zum Kotzen.




Quellen:

http://www.pantheon.org/articles/m/marsyas.html

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