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Rekonstruierte/Experimentelle Kulte

Sonntag, 1. Juli 2012

Das Equilibrium: Karma und feinstoffliche Gravitation

Mit den Taten und ihren Folgen haben sich Wesen schon seit Anbeginn ihrer Existenzen beschäftigt... doch trotzdem scheint gerade unter den Menschen auf diesem Gebiet wieder mal ein großes Unwissen, gleich einem gähnenden Abgrund, zu herrschen. In Anbetracht der schrecklichen Folgen solch unüberlegten, unwissenden Handelns, sollte dem schleunigst Abhilfe geschaffen werden! Allein unbedachte emotionale Überreaktionen, Ängste und (Sehn-)Süchte können uns und Andere gefährden, in noch tiefere Abgründe stürzen und sogar agressive, parasitäre Dämonen erschaffen, die uns mehr und mehr auszehren, ja sogar von so mancher angeschlagenen Person Besitz ergreifen (dämonische Besessenheit)!
Umso besser, ist es zu wissen, wie sich das eigene Wirken (Sanskrit: karman) manifestiert, was nun erläutert werden soll:
Keine Tat bleibt ohne Folgen. Doch trotzdem kommt nicht ALLES zu uns zurück und schon gar nicht öfter oder stärker, als wir gewirkt haben. Das würde gegen das Gleichgewicht, das sich universell als Equilibrium äußert, verstoßen. ... und nebenbei auch noch gegen sämtliche Gesetze der Schwingung und womöglich sogar Energieerhaltung. Es mag einem alles, was man tut auf allen 3 Weltenebenen wieder begegnen... gewandelt, weil jedes handelnde Wesen selbst alle Welten verändert, die enger miteinander verwoben sind, als die meisten Menschen glauben. Im Feinstofflichen gelten immer noch dieselben Regeln, wie im Grobstofflichen, auch wenn manche davon nicht Jedermann bekannt sein mögen. Eine der bekannten Gesetzmäßigkeiten ist die Gravitation, die auch im Schicksalsnetz, dem Wyrd, wirkt und so manche Überraschung in unser aller Existenz bringt...


Doch wie nimmt das Wyrd nun im Detail seinen Lauf?
Am Anfang steht die Tat (,das Karma), die im Grunde ihren eigenen Willen (kamma-cetana) hat und deshalb gezielt von unserem Geist gelenkt werden sollte. Diese Taten können sich in Form von Gedanken, Worten und grobstofflichen Ausführungen zeigen. Also ist Karma noch nicht mal im Entferntesten das, was die westliche Welt (und gerade die Esoterik) diesem Begriff fälschlicherweise, in Kombination mit einem christlichen Schuld-, Sünden- und Sühneverständnis, aufgeprägt hat.

Die AKTION bildet die Ursache einer langen Verkettung, indem sie Energien verschiedenster Art freisetzt. Von deren feinstofflichen Bestandteilen bleibt ein Teil an der Seele des Aktionators gebunden und löst damit längerfristig weitere Aktionen aus, die durch die Vorhergehende(n) geprägt sind. So bildet sich allein schon durch die eigenen Aktionen ein karmatisches Geflecht, das jedoch genauso mit äußeren Einflüssen, fremden ursächlichen Taten nach und nach verbunden wird. Es findet also ständig eine seelische Entwicklung statt, auch in diesem Moment des Lesens...
Der restliche Teil (der feinstofflichen Energien) wird am Ort des Geschehens freigesetzt und sucht sich nun eine Verbindung mit den Raumenergien. Auf diese Weise lagern sich selbst Träume, Gedanken und Stimmungen an ihren Austragungsorten als Abbild an, sodass geübte Magietreibende diese durchaus lesen könnten. Sind die Raumenergien jedoch schon gesättigt, so lagern sich die Aktionsausströmungen an dem Gegenstand oder der Person an, die gerade optimal aufnahmefähig für diese spezielle Art der Feinstoffe ist. Und das kann mitunter ziemlich abenteuerlich verlaufen... , denn hier spielen wiederum mehrere  (verborgene Natur-)Gesetze eine Rolle, wer oder was optimale Aufnahmebedingungen ausbildet. So gilt hier wieder vordergründig: Gleiches zieht Gleiches an. Die  Urkraft der Ähnlichkeit, die übrigens ebenfalls  die Bildmagie bestimmt, wirkt dabei massiv und erfüllt auf diese Weise auch positive wie negative Erwartungen, Vorprägungen, Stimmungen und Einstellungen. Aktionsenergien ziehen zudem weitere fremde, schicksalhafte Aktionswirkungen mit sich, die einer gewissen Gravitation folgen, bei der offenbar die Feinstoffe das elementare Glied sind, welches das Grobstoffliche realisiert. Damit kann sogar Positives Denken und Wünschen allein dadurch tatsächlich die gewollte Wirkung erzielen. Das WICHTIGE dafür ist jedoch, dass man ein AUSGEGLICHENES INNERES haben muss. Denn ist das Verhältnis zwischen schnellen, hellen und lichten Feinstoffen (schöpferisch und abstoßend) und trägen, schweren dunklen Teilchen (altägyptisch: "emen"; formgebend und anziehend) nicht annähernd gleich, so wird eine feinstoffliche Spannung erzeugt, die noch mehr schwer zu berechnende Parameter mit sich bringt. Solch eine Spannung ist nicht nur für die meisten Menschen unangenehm spürbar, sie zieht zudem auch noch immer die Energien und Schicksalswikungen an, die man gerade gar nicht gebrauchen kann. Falls natürlich im selben Raum eine viel unausgeglichenere Person sein sollte, dann kann man Glück im Unglück haben... ,denn in dem Fall wirkt die Gravitation der Masse. Ein Ungleichgewicht hat stets das Bestreben zu einem Gleichgewicht zu werden. Das ständige Herstellen von Ungleichgewicht, worauf leider die westlichen Gesellschaften, Systeme und nicht zuletzt die abrahamitischen Religionen aufbauen, führt zu einer dauerhaften destruktiven Anspannung. Diese große Anspannung, das Verhindern der natürlichen Zustände, des Equilibriums, das Verdrängen der Natur des Seins führt zu all jenen Problemen, die diesen Planeten und alles auf ihm immer mehr zerstören.
Dabei wäre es mit einem kollektiven Lebenswandel so einfach für ALLE ein lebenswertes und schönes Dasein in einer magischen Welt mit Maat (Gleichgewicht) zu schaffen...
Gehen wir daher positivistisch an die Sache und betrachten WAS WIR TUN KÖNNEN, um im Kleinen, wie im Großen etwas für das Equilibrium zu bewirken. Dabei steckt in unserem Wirken der allumfassendste und größte Part...
Taten, die sich positiv auf das Equilibrium (und damit auch auf die eigene Seele) auswirken haben folgenden Eigenschaften:
  • Sie sind frei von Gier, besitzergreifendem Willen und Anhaften
  • Sie sind frei von Hass (Hass ist ungleich wissender Ablehnung!), Zorn und Rachsucht
  • Sie sind frei von geistiger Umnachtung, also weise und voll von Einsicht
Allein schon, weil polyamoröse Beziehungen darauf  aufbauen, sind sie durchaus auch spirituell eine gute Sache. Jedoch können auch monoamore Beziehungen genauso all diese Punkte erfüllen. Es ist nur, nach meiner Erfahrung in der Praxis der meisten Menschen leider nicht so... Doch auch daran kann gearbeitet werden!
Ihr wollt noch mehr Vorschläge und Anregungen zu euren persönlichen oder allgemein ausgleichenden Taten haben? Dann schreibt mir einen elektronischen Brief!
Mögen die Götter euch allen Kraft und Mut auf eurem persönlichen Weg im Gleichgewicht geben!


Quellen:


Frater V. D.: Schule der Hohen Magie I, München 2006, S.445 - 448.
Scholz, Werner: Hinduismus - Ein Schnellkurs, Köln 2008, S. 179.


http://www.palikanon.com/wtb/karma.html



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