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Rekonstruierte/Experimentelle Kulte

Montag, 4. Juni 2012

Kultische Äußerungen im Frühneolithikum


Linienbandkeramische Glyphe
Fragestellung:
Vollzogen die Menschen der Linienbandkeramikkultur Götterkulte und Opferriten?

Zeitlich-kulturelle Einordnung
In der Mitte des sechsten vorchristlichen Jahrtausends trat in Mitteleuropa das Neolithikum auf. Ortsansässige mesolithische Kulturen kamen mit einem ganz neuen eingewanderten Menschentypus in Kontakt, der von der Balkanhalbinsel stammte. Diese grazilen mediterranen Menschen brachten viele Neuerungen mit sich, die sich im Laufe von etwa 500 Jahren über ganz Europa verbeiteten. Neben dem Ackerbau, der sich zuerst in den Bereichen mit Lössböden durchsetzte, brachten die Zuwanderer sicherlich auch kultische Neuerungen mit sich. Die Linienbandkeramikkultur, die bei diesen Betrachtungen im Vordergrund stehen soll, entwickelte sich im unteren Donaubecken aus südosteuropäischen neolithischen Kulturen und breitete sich von dort nach Nordwesten aus. Schließlich umfasste sie einen Bereich von Rumänien über Mitteldeutschland bis nach Ostfrankreich. 
Zu jener Zeit wurden Emmer, Einkorn-, Zwerg- und Brotweizen, sowie Dinkel, Gerste, Hirse, Hafer, Erbsen, Linsen, Schlafmohn und Flachs angebaut. Im Bereich der Viehzucht hielt man Rinder, Ziegen, Schafe und Schweine. Zusätzlich belegen Knochenfunde die Jagd auf Elche, Hirsche, Wildschweine und viele weitere Wildtiere. Jedoch rückt diese immer mehr in den Hintergrund, da sie nicht mehr, wie in den früheren Wildbeuterkulturen, von überlebenswichtiger Bedeutung ist.
Während der Zeit der Linienbandkeramikkultur wurden alte, wie auch neue Werkzeugtypen, rege gebraucht. Zu den älteren Werkzeugtypen zählen Feuerstein- und Obsidianklingen, Pfeilspitzen und Bohrer. Auch als Rohmaterial wurden diese Stoffe über weite Entfernungen, von den ursprünglichen Lagerstätten aus, gehandelt. Besonders typische Neuerungen waren Dechsel und Schuhleistenkeile, die zur Holzbearbeitung dienten. Schuhleistenkeile konnten zudem als Waffe und offenbar auch als Statusobjekt der männlichen Bevölkerung dienen. Die Keramik, die diese Kultur auszeichnet, besteht aus Flaschen, Schalen und rundbogigen Kümpfen mit bandartigen Mustern. Diese Verzierungen weisen eine große Vielfalt auf. Beispiele hierfür wären Spiralen, Schlangenlinien, Mäander, Rechtecke und konzentrische Quadrate, die durchaus auch Sinnbilder für religiöse und gesellschaftliche Konzepte sein können. Weiterhin stößt man auf Darstellungen von Hörnern, Brüsten und einfachen menschlichen Figuren, die definitiv auf eine tiefere Bedeutungsebene hinweisen. Andere Neuerungen, im Vergleich zu Vorgängerkulturen, bestehen auch in den Haustypen und Grabsitten.

Wohnen und Hauskult
Dieser neue Bautypus, der in den linienbandkeramischen Siedlungen aufkam, war das Langhaus, ein Typus der am Ehesten noch Ähnlichkeiten zu den Langgräbern des Mesolithikums aufweist. Jedoch gibt es im Hausbau keinerlei Vorgänger dazu. Womöglich könnte das Langhaus aus mehreren kleinen Gebäuden zusammengewachsen sein, die auch in dieser Zeit noch als Nebengebäude vorhanden waren und so wahrscheinlich Bauernhöfe bildeten. Sollte das Langhaus tatsächlich mit dem älteren Grabkult zusammenhängen, so kann dies nur religiöse Ursachen haben.
Ein solches Haus besteht aus einer großen rechteckigen Holzkonstruktion von bis zu 45 m Länge und einer Breite von 5,5 bis 7 m. Die gesamte Gebäude wurde durch fünf Längsreihen von Holzträgern gehalten, wobei die äußere Pfostenreihe die lehmverputzten Flechtwerkwände und die Inneren das Dach stützten. Die nordwestlichen Wände bestanden aus Spaltholz, was eine höhere Wetterfestigkeit erreichte. Ansonsten war das ganze Haus in mehrere Bereiche gegliedert: Der Nordwesten wurde als Schlafraum, die Mitte für das alltägliche Leben und der Südwesten als Lagerraum genutzt. Diese großflächig aufzufindende Hausaus- und Einrichtung hatte sicherlich in erster Linie einen praktischen Charakter, kann jedoch auch noch zusätzlich mythisch-andersweltliche Gründe gehabt haben. Auffällig ist zudem, dass die Häuser im südöstlichen Verbreitungsgebiet der Linienbandkeramik praktisch einen gespiegelte Ausrichtung aufweisen. Hierbei könnten die klimatischen Verhältnisse der Region eine Rolle spielen. Auf jeden Fall gibt es dabei Bevölkerungsgruppen, die, in irgendeiner Form, ihr alltägliches Leben entgegengesetzt einer anderen, sehr ähnlichen Gruppe, von nicht mehr feststellbaren Ethnien, ausgerichtet hatten.
Linienbandkeramische Pfostenhäuser dagegen könnten eine bauliche Anpassung an regionale Gegebenheiten, wie Überschwemmungen, sein.
Am Fundort Köln Lindenthal konnten eindeutig kultische Niederlegungen von besonders schönen Silexklingen in Gruben ausgemacht werden, die den Pfostensetzungen eines gewöhnlichen Langhauses gezielt zugeordnet waren. Weitere begleitende Gruben enthielten Gefäße mit Gesichtsdarstellungen aus groben Ton. Bei alledem handelt es sich höchstwahrscheinlich um ein Bauopfer, um das Gebäude, sowie dessen Bewohner, vor Schäden zu schützen. In den Gefäßen könnten sich Opfergaben für spezielle Schutzgeister oder Götter befunden haben.
Gewöhnlichere hausbegleitende Gruben sind weiterhin immer wieder anzutreffen. Diese wurden als Lehmquellen beim Hausbau, sowie als Abfallgruben genutzt. Ein weiteres Charakteristikum linienbandkeramischer Wohnbebauung ist der Aufbau in Siedlungszellen. Hierbei handelt es sich um Gruppen von Gebäudeclustern, mit fünf bis zehn Häusern. Ein Dorf bestand aus wenigen großen und soliden Häusern mit einem Abstand von etwa 20 Metern. Die gesamten Siedlungslätze nahmen etwa 125 bis 500 ha Land ein und wurden von bis zu 500 Menschen bewohnt. Vielleicht sind die darin enthaltenen verschiedenen Größen der Häuser ein Hinweis auf eine soziale Differenzierung innerhalb der Dorfgemeinschaften.
Doch wie fest waren diese Gemeinschaften?
An Fundorten, wie Schöningen bei Esbeck, Eilsleben und Köln Lindenthal wurden um die linienbandkeramische Siedlung Doppelgräben gefunden, die offenbar zu einer Siedlungsbefestigung gehörten. Solch ein Werk bedarf Gemeinschaftsarbeit und somit einem sozialen System. Dies ist wiederum die Grundlage für ein, wie auch immer geartetes, religiöses System. Dagegen kommt freie, individuelle Spiritualität auch ohne feste gesellschaftliche Ordnungen aus. Es ist eher wahrscheinlich, dass es mit regionalen Unterschieden, beide kultische Formen gab.
Weitere Relikte von Kulthandlungen innerhalb der Dörfer sind Siedlungsbestattungen von Frauen und Kindern, die offenbar den Lebenden nahe bleiben und womöglich beiwohnen sollten.

Grabkulte
Die übrigen Bestattungsbräuche der Linienbandkeramikkultur sind sehr einheitlich, was wiederum für eine gemeinsame, weit verbreitete Vorstellung vom Nachleben spricht. Die Toten wurden in Flachgräbern, orientiert an bestimmten Himmelsrichtungen, als Hocker bestattet. Männer lagen dabei meist mit dem Kopf nach Westen und blickten nach Süden bis Südosten. Frauen dagegen lagen nach Osten ausgerichtet, doch ebenfalls mit Blick Richtung Süden. Bei Kindern war die Ausrichtung ebenso hauptsächlich nach derselben Geschlechtertrennung orientiert. Der Blick aller Individuen wies eine überwiegende Südausrichtung, auf den Punkt des höchsten Sonnenstandes, auf. Das könnte ein Hinweis auf einen Sonnen- oder Jahreszeitenkult sein, der eher in Richtung Wärme ausgerichtet ist, was angesichts der vergangenen Eiszeit nicht verwunderlich erscheint. Die Ausrichtung gen Sonnenaufgang der Frauengräber verweist wahrscheinlich auf Geburt und Schöpfungskraft, wogegen die Männergräber wohl auf ein dem entgegengesetzes Prinzip hinweisen wollen, das vermutlich mit Krieg, Tod und (Sonnen-)Untergang in Verbindung steht. Es sei auch erwähnt, dass es durchaus zahlreiche Ausnahmen von der Mehrzahl der Bestattungsausrichtungen gab, die auf eine gesonderte Bedeutungen von Personen und Bestattungskulten hinweisen. Neben den geschlechtstypischen Ausrichtungen, gab es auch Grabbeigaben mit einer geschlechtsspezifischen Zuordnung: Schuhleistenkeile finden sich immer in Männergräbern, wogegen Frauen mit Schmuck aus Spondylusmuscheln beerdigt wurden. Letztere waren offenbar ein begehrtes Handelsgut, das aus dem Mittelmeerraum stammt und wohl eine gut situierte Frau auszeichnete. Jedoch muss eine Frau ohne diesen Schmuck auch nicht zwingend eine niedrige Stellung gehabt haben, besonders da es nicht ganz leicht gewesen sein muss überhaupt an das ortsfremde Material zu kommen. Ein tieferer kultischer Grund für diese plötzliche Beliebtheit der Spondylusmuschel könnte auch in einer Amulettfunktion liegen, die jedoch nur bei Frauen Wirkung zeigt. Dass Schuhleistenkeile und Spondylusschmuck überhaupt mit bestattet und nicht weiterhin verwendet wurden, trotzdem ihr damaliger Wert sehr hoch gewesen sein muss, zeigt, dass diese Gegenstände untrennbar mit ihrem Besitzer verbunden sind und aus einer weiteren Nutzung durch die Lebenden möglicherweise Nachteile erwachsen würden. Auch die Toten selbst könnten durch eine Weiternutzung, gerade gegen ihren Willen, um ihren Frieden gebracht und so, im schlimmsten Fall, zu Wiedergängern werden. In der Linienbandkeramikkultur sind sehr viele „irreguläre Bestattungen“ zu verzeichnen, die mitunter tatsächlich auch auf Wiedergängerriten hinweisen können. So gab es Bestattungen in Bauchlage, wovon einige Individuen an den Gliedmaßen gefesselt waren, was jedoch ebenso eine Feindbestattung sein könnte. Manche dieser Gräber, mit einem Toten in Bauchlage, sind nämlich tatsächlich einer regulären Hockerbestattung zugeordnet, die auf den Sieger eines Kampfes hindeuten könnte. Derartige Sonderbestattungen finden sich zum Beispiel in Brustedt, Eilsleben und Sondershausen. Andere Sonderformen der Bestattung sind Brandbestattungen und gezielte postmortale Körperzerstörungen, bei denen einige der Knochen Brandspuren aufweisen und oft gemeinsam mit ähnlich behandelten Tierknochen in grabnahen Gruben oder in Höhlen lagen. Dies deutet auf ein Götteropfer, in vielen Fällen von Menschen unterschiedlichen Geschlechts- und Alters, hin. Es wird zudem ein kannibalistischer Verzehr des Fleisches diskutiert, der sich jedoch nicht nachweisen lässt. Bekannte Fundorte für eine solche Situation sind Herxheim und Zauschwitz.
Weitere häufige Grabbeigaben der regelhaften Bestattungen waren keramische Gefäße, Sansteinreibeplatten, Silexklingen im Bereich der Oberschenkel und Rötel um den Kopf. Die Klingen waren ursprünglich sicherlich in einer Art Tasche verstaut, die zu den Besitztümern des Toten gehörte und vage Hinweise auf eine berufliche oder soziale Stellung gibt. Die Verteilung von Rötel im Bereich der aufgefundenen Schädel dagegen, spricht für eine rituelle Färbung, wahrscheinlich im Kontext einer Seelenreise, bei der der Kopf eine zentrale Bedeutung einnahm. Auch die gefundenen Reibsteinplatten wiesen Reste schwarzer und roter Farbpigmente bei beiden Geschlechtern auf, die wohl zu einer rituellen Gesichtsbemalung gehörten. Hierein spielt auch noch die gezielte Abdeckung von Schädelwunden oder vom Körper getrennten Köpfen, mit Hilfe von Keramiktöpfen und Zipfelschalen. Doch nicht nur der Kopf der linienbandkeramischen Toten wurde reichlich umsorgt: Auch für die Verpflegung der Totengeister auf ihrer andersweltlichen Reise wurde mit Hilfe von gefüllten Halsflaschen, sowie den Gräbern zugeordneten nachträglichen Opfergruben, üppig gefüllt mit Töpfen und Schalen voller Speisen, gesorgt. Dieses Bild ergibt sich vor allem seit dem Fund in Stuttgart Zuffenhausen. Reste von Holzkonstruktionen, die in Gräbern gefunden wurden, lassen auf Holzsärge oder ähnliche Grabeinbauten schließen.
Auf dem neolithischen Gräberfeld in Wittmar, Landkreis Wolfenbüttel, lässt sich eine Bestattungskontinuität über die stichbandkeramische, bis zur Rössener Kultur feststellen. Insgesamt sind hier 51 Grabstellen vorhanden, in dessen Zentrum sich die 16 linienbandkeramischen Gräber in drei Grabreihen mit West-Ost-Ausrichtung, befinden. In ihnen befanden sich die Toten ausschließlich in linksseitiger Hocklage.

Weitere Hinweise auf Götterkulte und Opferriten
Nicht nur die Siedlungen und Gräber der Linienbandkeramikkultur geben Hinweise auf kultische Äußerungen, sondern auch entrückte natürliche Orte, wie Höhlen. Solch eine Sachlage lässt sich in Tiefenellern bei Bamberg nachweisen. Schon in dieser Zeit gab es höchstwahrscheinlich von Menschenhand geschaffene Kultorte kürzeren Bestandes, die keine archäologischen Spuren hinterlassen haben. Solche wurden im späteren Verlaufe der Linienbandkeramik durch Erdwerke ersetzt oder ergänzt, die in den nachfolgenden Kulturen, zum Beispiel der Stichbandkeramikkultur, hin zu monumentalen Gemeinschaftsbauten, wie die Kreisgrabenanlage in Goseck, weiterentwickelt werden konnten. Ein solches Kommunikationszentrum gibt deutliche Hinweise auf überregionale gesellschaftliche Verflechtungen und möglicherweise eine oder mehrere Religionen. Große Mengen an niedergelegten Rinderschädeln, in diesem Kontext, deuten auf eine kultisch-gesellschaftliche hohe Bedeutung des Rindes hin, wie es bei Viehzüchtern und Ackerbauern auch als sinnvoll erscheint. Zudem dienen die Unterbrechungen in den Palisadenringen zur kultischen und alltäglichen Orientierung an den Gestirnen, insbesondere der Sonne. So spielten gerade Daten, wie die Sonnenwenden eine essentielle Rolle für das Leben der Dorfgemeinschaften, weshalb diese Tage mit Sicherheit festlich begangen worden sind.
Funde von anthropomorphen, sowie zoomorphen Tonplastiken und Gefäßen konnten in Eilsleben, Derenburg, Erfurt, Monsheim, Gneiding, sowie Stuttgart Bad Cannstatt geborgen werden. Dagegen sind Vollmenschendarstellungen in Mitteleuropa sehr selten, was an einem schlechten Erhaltungszustand liegen könnte, wenn diese größtenteils aus Holz bestanden. In Erfurt kam eine keramische Sitzfigur zum Vorschein, die offenbar eine Götterstatuette, oder mindestens ein Bildnis einer hohen Persönlichkeit, darstellt. In Quedlinburg offenbarte sich der obere Teil einer menschlichen Figur mit zylindrischem Körper, die ebenso gedeutet wird. Auch Tierfiguren, wie in Niederweisel, finden sich immer wieder. Ob es sich dabei um tiergestaltige Gottheiten, Figuren zur magischen Bezauberung oder gar um Spielfiguren handelt, kann aus den Funden archäologisch derzeit noch nicht deutlich ersehen werden. Einen weiteren Typus bilden tönerne Gesichtsmasken und Gefäße mit Ebendiesen, wie sie in Sechselbach und Grimma in der Fundsituation auftauchen. Die Darstellungsart wirkt dabei sehr einfach und schematisch. Man findet solche Masken in gesonderten Opfergruben, die im Zusammenhang mit Ahnen- oder Schutzgeistkulten stehen könnten. In Draßburg, Österreich, fand man zudem eine eindeutig auf Fruchtbarkeit zielende Frauendarstellung, bei der Nase, Arme und Brüste reliefartig modelliert waren. Mund und eine überdimensionierte Vulva waren zusätzlich eingeritzt worden. Solch ein Fund deutet auf die Verehrung einer Art Muttergottheit hin. Zu diesem Bild passt auch der sogenannte Lockenkopf-Idoltyp, der für die älteste Linienbandkeramikkultur nachgewiesen wurde. Dabei handelt es sich um weibliche Tonfiguren mit auffällig rot gefärbten Locken. So spielt auch hier wieder die rote Farbe eine rituelle Bedeutung im Bezug zum Kopf, was wiederum ein überdeutlicher Zusammenhang ist. Wahrscheinlich war eine rituelle rote und schwarze Bemalung, die mit Hilfe zerriebener Mineralien auf Reibeplatten hergestellt wurde, auch für die Lebenden gebräuchlich.

Fazit: Die Menschen der Linienbandkeramikkultur hatten mindestens eine weit verbreitete Gottheit, die sich im Lockenkopf-Idoltyp fassen lässt, kannten rituelle Bemalung, glaubten an ein Nachleben und vollzogen Opferriten mit Tier- und Menschenopfern.



Kommentar:
Hierbei handelt es sich um einen Text, den ich im Rahmen eines Seminars meines Studienfaches Archäologien Europas verfasst und für würdig erklärt habe auch bei NebelALLraunen zu erscheinen.


Quellen:
  • Kaufmann, Dieter: Zur Funktion linienbandkeramischer Erdwerke, In: Schmotz, K. (Hrsg.): Vorträge des 15. Niederbayerischen Archäologentages, Deggendorf 1997, S. 41-87.
  • Schlosser, Wolfgang; Cierny, Jan; Mildenberger, Gerhard: Astronomische Ausrichtung im Neolithikum, Ein Vergleich mitteleuropäischer Linienbandkeramik (Elsaß, Süddeutschland, Böhmen und Mähren), Bochum 1981, S. 41, 43, 53.
  • Wunn, Ina: Götter, Mütter, Ahnenkult : Religionsentwicklung in der Jungsteinzeit, Leidorf 2001, S. 20, 21, 56 – 62.
  • http://www.dainst.org/sites/default/files/media/abteilungen/rgk/events/irregul_bestatt_abstracts.pdf?ft=all - 29.05.2012, 17:18
  • http://www.praehist.uni-halle.de/workshop.pdf - 26.05.2012,18:35
  • http://www.projekt-herxheim.de/ - 28.05.2012, 20:05

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