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Rekonstruierte/Experimentelle Kulte

Montag, 2. April 2012

Sprechende Bilder: Kein Zufall


Nichts geschieht zufällig. Alles hat Ursachen, die es nur noch zu ergründen gilt.

Jedem, der über diese Weisheit nachdenkt, dem wird sie früher oder später einleuchten. Denn dies ist das hermetische Prinzip der Resonanz, von Ursache und Wirkung (6. Prinzip), das alle Weltenebenen durchdringt und mitbestimmt.

Jede Ursache hat ihre Wirkung; jede Wirkung hat ihre Ursache; alles geschieht
gesetzmäßig; Zufall ist nur ein Name für ein unerkanntes Gesetz, es gibt viele
Pläne von Ursachen, aber nichts entgeht dem Gesetz.“1

Und genau diese Weltenebenen finden wir auch in Yggdrasil wieder, den jeder der Edda Kundige schnell an dem Adler, dem Eichhörnchen Ratatösk, sowie dem an dessen Wurzeln nagendem Getier, erkennt. Die drei Nornen Urd, Werdanda und Skuld sitzen und stehen im Vordergrund, an den Weltenbaum gelehnt. Diese drei Frauen sind Göttinnen, die die Geschicke der Menschen weben und so maßgeblich ursächliche Wirkung auf sie nehmen. Doch nicht nur sie allein spielen mit beim großen Spiel von Ursache und Wirkung: Jeder, der dazu fähig ist, will einmal mitmischen, einmal die Ursache sein. Darum ist es in dieser Welt gar nicht so einfach die Ursachen der Dinge zu ergründen, weil sie so manchmal durchaus wahllos erscheinen. Umso weniger Ursachen für etwas verantwortlich sind, desto gezielter wird auch die Wirkung. An uns liegt es nun diejenigen Verursacher, die uns Schädliches tun wollen, für uns unschädlich zu machen. Dann bekommen unsere Geschicke auch immer mehr eine klare und positive Richtung. Unsere Selbstbestimmung kann so ungehindert Fahrt aufnehmen, wenn es niemanden gibt, der uns aufhalten will oder kann.
Mittelalterliche Vorstellung von Hermes Trismesgistos
Die hermetischen Prinzipen selbst sollen auf einen Ägypter, der Hermes Trismesgistos, „der dreifach große Hermes“, genannt wurde, zurückgehen. Dabei steht die Zahl drei hier numerologisch wohl für das ALLumfassende, so wie auch die drei Seelenteile, die drei Weltenebenen in ihrer Größenordnung in sich allumfassend und mit ALLEM verbunden sind. Zu Hermes Trismesgistos ist jedoch noch zu sagen, dass bis jetzt archäologisch und historisch noch keine Person mit diesem Namen in Verbindung gebracht werden konnte. Damit ist die realhistorische Existenz und Bedeutung des Hermes Trismesgistos ähnlich unzureichend belegt, wie die von Jesus Christus. Die Theorie der synkretistischen Verschmelzung der Götter Thoth und Hermes als Erklärung für diese Person, kann deren Meinung nach jedoch getrost abgelegt werden, besonders, da die Beiden sich in ihrem Wesen völlig widersprechen. Wenn wir demnach von einer realen menschlichen Existenz dieses Mannes ausgehen, so müsste diese wohl in der griechisch-römischen  Zeit Ägyptens (ab 332 vor unserer Zeitrechnung) gelegen haben, wie man aus dem Namen schließen kann. Weiterhin kann man deutlich vermuten, dass dieser belesene Mensch im Vergleich zum Wissen des großen alten Kemet, nur einen billigen, vereinfachten Abklatsch weitergab, was die Größe dieses Mannes wieder in Zweifel zieht. Eines steht jedoch fest: Die Hermetischen Lehren können nichts mit dem Christentum zu tun haben, auch wenn sie von christlichen okkulten Orden (z.B. Rosenkreuzer), besonders in der Renaissance, aufgegriffen worden sind, da zu allen möglichen Lebzeiten des Hermes Trismesgistos eine pagane Kultur und Spiritualität in Ägypten vorherrschend war.

Moderne wissenschaftliche Lehrmeinungen und Thesen beruhen oft auf „zufälligen“ Ereignissen . Ganze Teilgebiete der Mathematik, Physik, Psychologie, Soziologie und Philosophie bauen auf dem Zufallsbegriff auf. Die Frage ist nun: Sollten all diese Felder nicht noch einmal genauestens überdacht, überprüft und weitergehend fachübergreifend erforscht werden, bis man schließlich die Ursachen gefunden hat?! Wäre es nicht logisch und sinnvoll nicht von einem menschgemachten, irrealen Begriff auszugehen, sondern von der Realität?!
Leider besteht dahingehend wohl von wissenschaftlicher Seite kaum Interesse. Es ist schon lange nicht mehr Ziel der Naturwissenschaften zu neuen, alles verändernden, Erkenntnissen zu gelangen. Viel eher stehen hier wirtschaftliche Interessen im Vordergrund.
Aber unabhängige Grenzwissenschaftler und Magietreibende, die bereit sind sich ohne irgendwelchen finanziellen Nutzen Forschungen zu widmen, werden als Spinner dargestellt...
Doch lieber „spinne“ ich rum und komme für mich (und wenn sie es will, auch die Welt,) zu neuem alten Wissen und Erkenntnissen, die man für kein Geld der Welt kaufen kann.

Eines steht auf jeden Fall fest: Es ist möglich Würfel magisch zu beeinflussen, sodass bestimmte Zahlen auf Wunsch fallen. Entscheidend ist dabei die Stärke der eigenen Willenskraft und der geistige feinstoffliche Energieaufwand, die es dem fallenden Würfel aufzuzwingen gilt. So kann durchaus die erwünschte Würfelseite im richtigen Moment beschwert werden, denn auch Feinstoffe haben eine Masse mit der sie andere Stoffe beeinflussen können.
Jeder kann das gerne in einem Selbstexperiment testen, auch wenn ich damit womöglich eine Menge Spielschummler erzeuge. Um die Schummelei etwas einzudämmen, muss schon jeder selbst herausfinden oder bei mir erfragen, wie genau man die Würfel mit seiner eigenen geistigen Kraft beeinflusst. Das Gute ist: Wenn sich zwei Personen so auf ein Kräftemessen einlassen, dann gewinnt Derjenige mit der stärksten Willenskraft und geistigen Kondition. Trotzdem bitte ich darum, das Ganze nur im Mitwissen eventueller Mitspieler zu tun.

Alles hat einen Sinn und ein Ziel, wer auch immer dabei ursächliche Rollen spielt. Als „zufällig“ werden Dinge bezeichnet, deren kausale Zusammenhänge nicht ohne Weiteres erschlossen werden können. Doch wenn wir offener und dennoch logisch durch die Welt gehen, dann werden auch diese früher oder später erschlossen werden. Hinter mancher solcher scheinbaren „Zufälle“ könnte sogar ein Omen, ein Zeichen aus der Anderswelt, stecken.




Quellen:


Betro, Maria Carmela: Heilige Zeichen, Wiesbaden 2004, S. 32.
Bonnet, Hans: Hermes Trismegistos, In: Lexikon der ägyptischen Religionsgeschichte, Hamburg 2000, S. 289f.
1 Die drei Eingeweihten: Das Kybalion, 1912, S. 14.
Die drei Eingeweihten: Das Kybalion, 1912, S. 59-63.

http://www.philosophiebuch.de/lassonzu.htm
http://www.sacred-texts.com/eso/kyb/kyb04.htm
http://www.sacred-texts.com/eso/kyb/kyb14.htm
http://www.unmoralische.de/zufall.htm


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