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Rekonstruierte/Experimentelle Kulte

Freitag, 6. April 2012

Meldung: Ostara

Der Frühling ist mit der Göttin Ostara ins Land gekommen und NebelALLraunen wünscht allen Lesern wunderschöne heidnische Festtage!

Die Frühlingstagundnachtgleiche ( auch Äquinoktium genannt) am 20. bzw. 21. März ist das traditionelle Datum des Ostarafestes, das die Germanen auch Sigrblot nannten. Die Feierlichkeiten zogen sich dabei meist über mehrere Tage hin. Es war das Fest des Frühlingsanfangs, des wiedererwachten Lebens der Natur, bei dem den Göttern der Fruchtbarkeit und des Neubeginns geopfert wurde: Zum Beispiel Freya, Thor und Ostara, wobei es natürlich stammesabhängige und regionale Unterschiede gab. Hier und da kamen auch noch Lokalgottheiten hinzu, die auch in den Kontext des Festes passten. Zu dieser Gelegenheit gab es bei den Germanen auch Versammlungen, bei denen unter anderem neue Verträge, magische Schwüre, sowie Zauber vollbracht wurden.  Als magischer Akt waren das Bloten der Runen und die Weihung der Felder sehr verbreitet. Doch noch viel mehr ging es während der Feiertage lustig zu: Mit alkoholischen Getränken und reichlich Essen wurden magische Spiele mit den Göttern geweihten Eiern und Ähnlichem gespielt, die Glücksbringer oder Unglücksbringer sein konnten. Zu den Spielen gehörte das Suchen versteckter Eier, Eiertrudeln, Eierlauf und vieles mehr. Das Ei ist ein Fruchtbarkeits- und Heilszeichen, das gleichzeitig für die Welt steht, die neu zum Leben erwacht. Der fruchtbare und flinke Hase (Ostarahase) wurde als Zeichen der Ankunft der Göttin der Morgenröte, der Fackelträgerin Ostara, Botin der Holda, gesehen. Das Feuer und Licht bringt das neue Leben, ja die Lebenslust mit sich, die mit dem Ostarafeuer weiter verbreitet wird. Dies ist wahrlich kein Tag der Trauer!

Hier nochmal eine kleine Übersicht über die pagane Bedeutung der Eierfarben:
Rot: Thor geweiht - bringt Glück und Fruchtbarkeit
Blau: der Hel geweiht - bringt Unglück und Unfruchtbarkeit
Gelb: der Ostara geweiht - bringt Wachstum und Neubeginn mit sich


Durch das Christentum wurden diese Ganzen Riten gestohlen und auf eine brutale Szenerie uminterpretiert, um dieses magische Fest für die Heiden unbrauchbar zu machen. Möge das ewige Foltern bald ein Ende haben!



Quellen:

http://www.andariel.net/Hexen/Hochfeste/Ostara.htm
http://www.jahreskreis.info/files/fruehling.html
http://runenkunde.de/brauchtum/ostara.htm

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