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Rekonstruierte/Experimentelle Kulte

Samstag, 24. März 2012

Ist heidnisches Antichristentum religiöser Extremismus?


Der Antichrist predigt im Tempel
Es gibt unzählige durch die Christen selbst geschaffene Gründe, etwas gegen sie zu haben. Jedem kritischen Forscher eröffnet sich hierbei schnell eine schier endlose Liste an unfassbaren Verbrechen. Trotzdem wird man, wenn man nun antichristlich argumentiert, ganz schnell als Extremist abgestempelt. Wie kommt das?
Dazu sei erst einmal geklärt, was man unter Extremismus im Allgemeinen versteht:
Das Wort entstammt dem lateinischen „extremus“ (= das Äußerste) und bezeichnet einen Standpunkt, der enorm von der normativen Mitte abweicht und so dessen Rand bildet. Extremismus ist somit ein Außenseiterstandpunkt, der einen radikalen, also einen stark von der Norm abweichenden, Standpunkt schon überschritten hat. So ist es doch damit völlig von der Normativität der jeweiligen Gesellschaft abhängig, was nun als extrem oder gar extremistisch angesehen wird. Genau, wie bei der Frage was nun „gut“ und was „böse“ sei, ist es eine Sache des Betrachterstandpunktes, wie die Antwort ausfällt. Offenbar sind diese Randpositionen noch sehr viel fließender, als es den Anschein hat und sie können somit je nach beabsichtigter Positivierung oder Negativierung in politischer oder religiöser Propaganda frei ausgetauscht werden. Der einstige Extremist wird nach einer großen positiven Entwicklung ganz schnell zum Revolutionär, Avantgardist und Vordenker. Denn „Extrenmisten“ gab es zu jeder Zeit. Und es kommt eigentlich nur auf Erfolg oder Misserfolg dieser historischen Personen, sowie das vorherrschende politische System an, wie sie am Ende in den Geschichtsbüchern stehen. Galileo Galilei wurde zu seiner Zeit von der katholischen Kirche als Extremist angesehen. Heute jedoch wird er hoch gelobt...
Im Grunde kann man jeden Außenseiter mit unerwünschten Ansichten als Extremist bezeichnen, wenn man denn so will...
Doch heutzutage hängt der Begriff auch eng mit Gewaltanwendung oder zumindestens -bereitschaft zusammen. Destruktive und die Massen aufhetzende Aktionen, Diktatoren, Bomben und Maschinengewehrsalven laufen da in den Köpfen der massenmedial geprägten Menschen ab. Allein durch das Wort „Extremismus“, das an sich nichts damit zu tun hat, aber dennoch diesen Gedankenterror verursacht. Der Leser überprüfe sich auch gerne selbst dabei.
Kommen wir zurück zur eigentlichen Fragestellung: Ist heidnisches Antichristentum religiöser Extremismus? Nun, das sei jedem selbst überlassen, so sehr, wie die Antwort auf diese Frage vom individuellen Betrachterstandpunkt und dessen Normativität abhängt.
Doch damit jeder für sich diese Hauptfrage vielleicht beantworten kann, muss man erst einmal wissen, wie das Gedankengut eines heidnischen Antichristen aussieht. Da kann ich persönlich natürlich nur von mir selbst ausgehen, woraus man keine Schlüsse auf alle anderen heidnischen Antichristen ziehen kann. Aber ich hoffe doch, dass ich vielleicht doch nicht ganz so allein mit meiner Meinung dastehe:
Meine Ziele sind diese Welt (ob im Kleinen oder Großen) vor der Vernichtung durch den Menschen und durch den Aufruf zum Leben MIT DER NATUR (und nicht gegen sie!), zu retten und so viele Ungerechtigkeiten, wie möglich, zu beseitigen. Im Laufe meines Lebens stellte sich durch das Wissen, dass ich angesammelt habe, das Christentum als einer der größten Hauptfaktoren der weltweiten Ungerechtigkeit dar (, wenn nicht sogar DER Größte... ).
Ich finde die Nichttoleranz verbrecherischer, sowie destruktiver Taten und Ideologien, ohne selbst Gewalt oder Meinungszwang auf andere auszuüben und ohne Menschen persönlich anzugreifen, völlig in Ordnung. Besonders wenn man selbst nicht von einer Gruppierung oder Person toleriert wird, sollte man auch selbst dieses Recht haben.
Christen (, sofern sie tatsächlich bibeltreu sind,) lehnen ja nicht nur alle Nichtchristen ab, sondern verbreiten die unglaublichsten und haarsträubensten Lügengeschichten über sie, ja greifen sie teilweise sogar persönlich an. Verleumdung und Rufmord wird gerade von den christlichen „Sektenbeauftragten“, den neuen Inquisitoren, im großen Stil begangen. Als Heide ist man sowieso gleich ein "gefährlicher Satanist", der angeblich nachts heimlich auf Friedhöfen Kinder opfert und Nekrophilie betreibt. Als ob solche an den Haaren herbeigezogenen, leeren und hintergrundlosen Anschuldigungen nicht schon genug wären, wird natürlich noch behauptet man agiere in gefährlichen „Terror-“ oder „Mörder-Sekten“ (und viele weitere Unsinnigkeiten...). Woher diese Menschen ihre Anschuldigungen nehmen bleibt dabei völlig im Dunkeln. Doch selbst auf Atheisten wird in ganz ähnlicher Weise von Seite der Sektenbeauftragten  (und selbst vom Papst!) gewettert und in den seltsamen Geschichten und Behauptungen über sie das Blaue vom Himmel gelogen. Über sich selbst erzählen sie natürlich auch nur das Beste, weil sie ja durch ihren Kampf gegen die ganzen „Teufel“ (also Nichtchristen), ihren Platz im „Himmel“, wohin man laut der jüdischen Kabbalah nur durch einen „Abstieg zum Thronwagen“1 (also einen Abstieg in die Unterwelt) kommt, schon sicher haben. Es spielt sich ein Kreuzzug im Kleinformat ab. Man weiß nicht, ob man bei so etwas lachen oder über soviel Dummheit und Ignoranz heulen soll... Ich selbst stelle hier auf NebelALLraunen Wissen zur Verfügung, damit sich jeder selbst seine freie Meinung über die verschiedensten Problematiken in dem Zusammenhang bilden kann. Somit demonstriere ich ohne Hass und Gewalt mit der Macht des Wissens gegen die gewissenlosen Verbrechen und Lügengeschichten, die durch das Christentum begangen und verbreitet werden. Ich demonstriere mit Hintergrund und logischer Überzeugung davon, dass das Dargelegte einige von vielen Wahrheiten beinhaltet, gegen Ungerechtigkeiten, Naturfeindlichkeit und für eine freie naturverbundene Menschheit mit spiritueller Freiheit anstatt heutiger "Religionsfreiheit" (die einfach nur der Wahl zwischen Pest und Cholera gleich kommt). Das, was hierzulande Religionsfreiheit heißt, kommt einem indirekten Verbot heidnischer Spiritualität in der Öffentlichkeit und Natur gleich. Die wenigsten Menschen haben hierzulande (in Deutschland) und auf der ganzen Welt die Wahl frei über ihre Spiritualität, Religiösität oder Nichtspriritualität zu entscheiden. Sie werden einfach, ohne gefragt zu werden oder geistig schon so weit zu sein darüber frei und unbeeinflusst nachdenken zu können, getauft und konfirmiert. Damit wird, laut der Bibel, die Seele dem Christengott übereignet, also praktisch versklavt. Es handelt sich hierbei um einen magischen Vertrag kombiniert mit einer Versiegelung des "dritten Auges" und weiterer Chakren, sowie deren Umweihung, sodass nur noch der Kontakt zu „Gott“ und dessen Wesen möglich ist (, sofern das Ritual nicht schlampig oder falsch praktiziert wurde). Nach dem Tod des initiierten Christen (,der man ab dem Zeitpunkt der Taufe ist,) hat dieser „Gott“, der nachweislich eben nicht lieb ist, die volle Gewalt einen eben den in der Bibel genannten Höllenqualen auszusetzen oder einen, wenn man in seinem Sinne gehandelt hat, zu assimilieren (, also faktisch zu fressen). Jeder, der einmal auf einem Friedhof war, hat sicherlich mal den Spruch „Ruhe in Gott“ gelesen, der sich genau darauf bezieht. Solch ein Eingriff geschieht, ohne dass man darüber selbst entscheiden könnte, ob man nun an Seelenwanderung glaubt oder nicht, selbst, wenn man aus der Kirche ausgetreten ist. Um das zu ändern, müsste man den magischen Vertrag auflösen und die christlichen passiven Bezauberungen entfernen, was ich gerne jedem Interessierten völlig kostenfrei (und ohne Haken an der Sache) anbiete.
Besonders schlimm wirkt sich auch die häufige Bedrängung durch christliche Sekten auf die Menschen aus: An der Haustür, im Briefkasten, an Plakatwänden, auf der Straße und im Internet wird man regelrecht von Missionierungsversuchen überflutet. Das Ganze nimmt teilweise so sehr Überhand, dass dann irgendwann Menschen mit schwachen Willen einfach bedenkenlos nachgeben, um dann in noch mehr Zwänge hineinzufallen. Mit Entscheidungsfreiheit hat das alles nichts zu tun.
Und das finde ich äußerst ablehnenswert.
Ich könnte hier noch unzählige weitere Gründe aufzählen, die mich zum Antichristen machten. Falls irgendwann einmal diese Ungerechtigkeit beseitigt sein sollte, dann höre ich auch auf dagegen vorzugehen. Meine Worte sind eine Reaktion auf den Extremismus, der so vielen Personen, inklusive mir, entgegen gebracht und auch noch staatlich unterstützt wird. Wie viele Missionierungsorganisationen, die einfach nur groben Unfug verbreiten, aber selbst in der dritten Welt ungesehen Menschenjagden und Ausbeutung veranstalten, sind als "gemeinnützige Organisationen" eingetragen und werden staatlich gefördert?! Wie viel Steuergelder zahlt Deutschland jedes Jahr nach einem veralteten Vertrag der katholischen Kirche?! Also in meinem Sinne ist das ganz bestimmt nicht...
Trotzdem habe ich nichts gegen die Christen als Menschen. Die meisten kleinen „Schäfchen“ und der Dorfpfarrer von nebenan glauben vielleicht einfach nur an „das Gute“ (was auch immer das sein soll...) und tun in dessen Auftrag (und gewiss nicht im Auftrag ihres „Gottes“) durchaus auch positive Dinge. Das können sie ja auch liebend gerne tun, wenn sie nur nicht unbedingt an den großen Verbrechen der christlichen Obrigkeit, sowie ihres andersweltlichen „Herrn“ teilnehmen müssen.
Auch ich biete mich jedem gerne an, der Hilfe braucht, ganz unabhängig welcher spirituell-religiösen Zugehörigkeit und würde auch gerne größer gemeinnützig wirken, sofern ich nicht dafür verhungern muss. Darauf hat das Christentum kein Monopol, sondern einfach nur ausreichend Geldgeber, an die ich wahrscheinlich nie herankommen werde. Doch was soll all der schnöde Tand und das ganze Geld?! Wenn ich nicht vom Staat gezwungen werden würde Geld zu besitzen, würde ich auch sehr gut ohne auskommen... Autonome, naturverbundene Lebensweisen bringen natürlich der Wirtschaft keinen Gewinn... und allein darum geht es unseren Regierungsmarionetten und den reichen Menschen, die Gesetze kaufen... nicht um das Wohl des Volkes oder gar des Individuums.

Man wird zum Extremist gemacht, wenn man allein gegen Ungerechtigkeiten, Lügen, Verbrechen und für Freiheit demonstriert, weil man damit ein Außenseiter ist. Machen es erst mal Viele, so ändert sich das enorm. Ich habe noch Hoffnung auf Veränderung.


Mehr Infos zum Bild:




Quellen:

1 Dan, Joseph: Die Kabbalah – Eine kleine Einführung, Stuttgart 2007, S.27.
Mynarek, Hubertus: Die neue Inquisition – Sektenjagd in Deutschland, Marktheidenfeld 1999, S. 102.

http://de.wiktionary.org/wiki/radikal
http://web.archive.org/web/20080603200420/http://www.extremismus.com/texte/philex.htm
http://www.albertmartin.de/latein/?q=extremus&con=0
http://www.bpb.de/wissen/04533837686809612704313150200958,0,0,Extremismus.html
http://www.bpb.de/popup/popup_lemmata.html?guid=9JJRRK

http://de.inforapid.org/index.php?search=Versiegelung%20%28Religion%29 
http://www.ggg-world.net/forum/showthread.php?tid=643

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