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Rekonstruierte/Experimentelle Kulte

Freitag, 14. Oktober 2011

Phänomene: Omen – gewöhnliche Anzeichen oder Nachrichten aus der Anderswelt?

Omen... dieses Wort erscheint wohl erstmal dem ein oder anderen Leser als Inbegriff des Aberglaubens (was nichts weiter ist, als ein von Christen geschaffener Diffamierungsbegriff für Andersgläubige). Doch es steckt sehr viel mehr dahinter, als man vermuten mag... Es handelt sich hierbei nicht einfach um eine Überempfindlichkeit auf Reize oder schlichten Verfolgungswahn. Gerade die Betroffenen können das sehr gut bezeugen. Oft handelt es sich bei ihnen um Personen, die vorher nie vergleichbare Phänomene erlebt oder gar geglaubt haben und wohl auch nicht als leichtgläubig gelten. Was sind nun Omen, wenn keine pure Einbildung?
Das Wort Omen stammt aus dem Lateinischen und bedeutet Vorzeichen und bezog sich bei den Römern vor allem auf ihre beliebteste Art der Omendeutung, die Vogelschau (bei der der Flug von Vögeln interpretiert wird). Omen und deren Deutung sind jedoch keine Erfindung der Römer, sondern weltweit verbreitet und wahrscheinlich fast so alt, wie die Menschheit selbst. Denn gerade am Verhalten von Tieren lässt sich eine Menge ablesen (wie zum Beispiel Wetterentwicklung und Naturkatastrophen). Vorzeichen können auf verschiedenste Arten auftreten: In Form von ungewöhnlichen Tierverhalten, Naturerscheinungen (an besonderen Zeitpunkten und Orten), Zahlen-, Wort oder Symbolerscheinungen (die oft auch wiederkehrend sind), Missbildungen bei Kindern und Tieren, scheinbar ohne Ursache auftretende Verletzungen, Narben oder Beeinträchtigungen, sowie besondere Zeichen bei der magischen Disziplin der Divination (zum Beispiel Teesatzlesen, Kartenlegen, Eingeweidelesen, etc.). Doch was hat das nun alles zu bedeuten?


Omen entstehen nicht einfach so aus dem Nichts. Sie haben einen besonderen Grund oder sogar einen Absender aus der Anderswelt: Bei vielen Vorzeichen, besonders in Bezug auf Tierdeutung, Naturerscheinungen und Missbildungen, haben diese meist ganz gewöhnliche Ursachen. Trotzdem können sie uns Dinge verraten, die uns normalerweise verborgen bleiben würden. Andere Omen wiederum, insbesondere ständig und überall erscheinende Zahlen, Wörter, oder Zeichen, sowie divinatorische Besonderheiten, entstehen durch das gezielte Handeln von jenseitigen Wesenheiten, die einem etwas mitteilen wollen. Auf diese zweite Gruppe von Omen, die in allen Arten der Vorzeichen zu finden ist, möchte ich nun näher eingehen:
Bei der Tierschau ist die einzige andersweltliche Ursache für ungewöhnliches Tierverhalten eine Form der Besessenheit. Das heißt ein Geistwesen oder Gott hat Besitz vom Körper eines Tieres ergriffen und kontrolliert dessen Handeln. Auf diese Weise kann zum Beispiel die Zielperson durch Tiere aufgehalten werden etwas zu tun (zum Beispiel vom Suizid), verfolgt werden, oder Bewegungsmuster verwenden, die ein Zeichen, Wort oder eine Zahl ergeben.
Naturerscheinungen können gerade bei der Geburt oder dem Tod einer Person magisch-astrologische und andersweltliche Ursachen haben. Verschiedenste weltweit verbreitete Mythologien besagen, dass beispielsweise ein Sturm am Ort und Zeitpunkt der Geburt eine große Persönlichkeit ankündigt, denn Stürme können auch durch verschiedene Naturgeister und Götter verursacht oder beeinflusst werden. Auch zeigen ungewöhnliche Konstellationen von Gestirnen und Meteoriten zur Geburtsstunde Personen mit besonderen Fähigkeiten und Charaktereigenschaften an. Die Legende um dem Stern von Bethlehem ist in Bezug darauf jedoch eine beschönigende Lüge, um genau das vorzugaukeln! Alle eventuell sichtbaren astrologischen Erscheinungen lagen weit von möglichen Geburtsjahren Jesu entfernt.
Zahlenerscheinungen treten besonders häufig auf, wenn man unbedacht aus einem inneren Drang heraus auf die Uhr schaut und dann JEDES MAL eine numerologisch auffällige („Schnaps-“)Zahl erblickt, wie zum Beispiel 13:31, 15:15 und 22:22. Das hört meist erst auf, wenn die dafür verantwortliche Wesenheit sein Anliegen überbracht hat oder es aufgibt. Es kann weiterhin passieren, dass man, ohne auf den Preis zu achten, genau die Dinge einkauft, die dazu führen, dass eine ähnlich auffällige Zahl als Preis entsteht. Dies kann einen auch in anderen Bereichen als Zahlen verfolgen. Manchmal ist es auch nur eine einzige Zahl, die überall immer und immer wieder erscheint. In dem Zusammenhang ist es sinnvoll über die für einen selbst naheliegenste Bedeutung dieser Zahl nachzudenken. Ähnliches kann einem auch mit bestimmten Wörtern wiederfahren, die recht ungewöhnlich sind und zum Beispiel erst unbewusst von einem selbst geschrieben werden, von vorbeilaufenden sich unterhaltenden Passanten aufgeschnappt werden, man kurz danach das Radio oder den Fernseher anschaltet und genau dieses Wort das Erste ist, was man hört. Mit Zeichen verhält es sich ähnlich, wenn auch die Wahrnehmung meist optischer Natur ist.
Bestimmte Missbildungen bei neugeborenen Menschen und Tieren können ein Anzeichen dafür sein, dass eine in irgendeiner Form besondere Wesenheit oder gar Gottheit als Seele in den Körper eingezogen ist, wenn in der Familie noch nie Missbildungen aufgetreten sind und es sich nicht um menschliche Beeinflussungen handelt. Diese Vorstellung ist besonders in Indien sehr ausgeprägt.
Narben, Verletzungen oder Beeinträchtigungen, die ohne physische Gewalt oder Krafteinwirkung entstanden sind, können Resultate des Wirkens von Geistwesen und Göttern, entweder durch feinstoffliche oder magische Gewalt gegen die betroffenen Personen oder als besondere Male und Kennzeichen. In dem Zusammenhang können auch Schäden an den Augen und Verlust des Sehvermögens ohne medizinisch erklärbare Ursachen entstehen.
Divinatorische Omen treten, wie der Name schon sagt, nur in Zusammenhang mit Wahrsagerei durch scheinbar zufällige Ereignisse, die jedoch von Gestirnen und Geistwesen beeinflusst werden können, auf. Diese zeigen sich in Form von (selbst für die Divination) extrem ungewöhnlichen Kombinationen. Zum Beispiel ist dies der Fall beim Wurf von sechs Würfeln, bei dem alle gefallenen Würfel die gleiche Zahl zeigen und sich das womöglich selbst bei wiederholten Würfen nicht ändert. Sind die Zahlen des Würfelwurfes unterschiedlich, doch jeder neue Wurf führt nur immer wieder zu den gleichen Ergebnissen, handelt es sich ebenfalls um ein Vorzeichen. In der Divination kommt es oft zu Überschneidungen mit Zahlen-, Wort-, oder Zeichenomen.
Fazit: Echte Omen sind ernst zu nehmende Vorzeichen, die sowohl diesseitige, als auch jenseitige Ursachen haben können, wobei die Diesseitigen wesentlich häufiger auftreten.

Wie reagiert man am Besten auf Omen mit andersweltlicher Ursache?
Das Wichtigste ist die Ruhe zu bewahren und sich nicht in unbegründete Ängste hineinzusteigern. Omenphänomene sind schon unzähligen Menschen wiederfahren und müssen nicht zwangsläufig eine Katastrophe oder ein Unglück ankündigen. Sie können sogar das genaue Gegenteil, ein großes Glück, eine besodnere Gunst oder Fähigkeit, anzeigen oder auch weniger spektakuläre Dinge, was wohl der häufigste Fall ist. Es empfiehlt sich genau und detailliert zu dokumentieren, was sich wann wo zugetragen hat und wie lange bzw. wie oft. Ist hieraus schon ganz offensichtlich eine Botschaft zu erkennen, so sollte diese ebenfalls notiert und beherzigt werden. Falls nicht, wäre es sinnvoll Kontakt mit dem dafür verantwortlichen Geistwesen oder Gott aufzunehmen. Dafür und für die Deutung der Phänomene sollte eine (möglichst nicht christliche [– denn die haben entweder keine Ahnung davon oder sorgen für die Vernichtung des verantwortlichen Geistwesens, das eigentlich nur helfen wollte]) Fachkraft zu Rate gezogen werden. In dem Bezug biete ich auch gerne selbst meine Dienste an: poeta-immortalis@web.de

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